Teil eines Werkes 
[Erg.Bd.] (1806) Zusätze zum ersten Theile der ersten und zweyten Auflage
Entstehung
Einzelbild herunterladen

40

wird hoͤchſtens einen Fuß hoch; deſſenohnerachtet iſt es ein vortreffliches Weidegras. Schafe ziehen es allen uͤbrigen vor, und wenn man Acker zur Schafweide nie⸗ derlegt, ſo verdient es vorzuͤglich unter die Saamen⸗ miſchung aufgenommen zu werden, zumal da der Saa⸗ men leicht zu gewinnen iſt. Jedoch ſucht es auch das Rindvieh und die Pferde ſehr nach. Die Blaͤtter wach⸗ ſen geſchwind wieder, wenn ſie kurz gehalten werden, und ſo wenig es daher auf einmal zu geben ſcheint, ſo nachhaltig iſt es auf der Weide. Mit der Festuca elatior, einem hohen, ſtarken Wieſengraſe, kann es durchaus nicht verwechſelt werden, um ſo leichter aber mit einigen anderen kleinen Schwingelarten: der ro⸗ then, der haͤrtlichen, der ſpitzaͤhrigen. Dies geſchiehet haͤufig, und ohnerachtet der Schafſchwingel allenthalben waͤchſt, ſo findet man ihn doch auf Aengern, die ſtark mit Schafen betrieben werden, ſelten, weil dieſe ihn

ganz ausfreſſen und wenigſtens nicht zum Saamen kommen laſſen.

I. S. 591, Z. 2 v. u. II. S. 584, Z. 12. Vergl. 3. B. S. 569 u. f.

I. S. 593 unter der Ueberſchrift; II. S. 585 ebendaſ.

Da ich dieſe Materie im Zten Bande ausfuͤhrlicher und genauer behandelt habe, ſo verweiſe ich dahin und werde hier nur einige Berichtigungen angeben.

I. S. 599, Z. 2; II. S. 591, 3. 2.

Wenn es keine veraltete Huͤgel ſind, bedarf es gar keines ſchweren Wieſenhobels, ſondern nur des leich⸗