antrifft, entbehren koͤnnen. Der Klee kommt in das Feld, welches durch die vorhergehende Frucht vorbereitet war, ſo wie er ſelbſt dem Weitzen wie⸗ der zur Vorfrucht dienet. Ihre uͤbrigen Zwiſchen⸗ fruͤchte ſind hauptſaͤchlich Bohnen und Rapſaat, welche letztere haͤufig gepflanzt wird.
Duͤnger gewinnen ſie dadurch, daß ſie das Vieh, wo nicht ganz, doch neun bis zehn Monate im Stalle halten, es ſehr reichlich, im Winter mit gebruͤhetem Futter naͤhren, und den Miſt auf ver⸗ ſchiedene Weiſe, aber ſehr ſorgfaͤltig, aufbewahren
und zuſammenhalten, dann aber alles ſammeln und
herbeyfahren, was ihn vermehren kann. In den Heidegegenden iſt auch das Plaggen⸗ oder Polten⸗ hauen und Einſtreuen gebraͤuchlich. Deſſenohner⸗ achtet ſparen ſie keine Muͤhe und Koſten, jeden Duͤngerſtoff aus weiter Entfernung anzukaufen und herzufahren, und der Werth des Duͤngers wird vielleicht nirgends ſo hoch, wie von ihnen, ge⸗ ſchaͤtzt.
Sie pfluͤgen in ſchmalen Beeten oder Gewen⸗ den, mehrentheils von acht Furchen, die aber we⸗ nig gewoͤlbt, ſondern faſt ganz flach und in der Mitte ohne Kamm oder ſogenannten Eſelsruͤcken gehalten werden. Die Furche wird ausgeſchaufelt und die Erde mit einem Wurf uͤber das Beet ver⸗ theilet. So gut dieſe Methode auf naſſem, waſſer⸗ anhaltendem Boden iſt, wenn ſich die Furchen mit gehoͤrigem Gefaͤlle in Graͤben ausleeren koͤnnen, ſo


