Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1806) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte. Bd. 1
Entstehung
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ſcher oder Mecklenburger Koppel⸗Wirthſchaft damit. Daher glauben ſie, Verkoppelung ſtehe dem Klee⸗ baue und der Stallfutterung, und folglich einer angeſtrengteren Landes⸗Cultur und der Bevoͤlkerung, entgegen. Dies iſt aber ſo wenig der Fall, daß dieſe, meiner Ueberzeugung nach, ohne Verkoppe⸗ lung nie im Großen und mit Sicherheit beſtehen koͤnnen. Die Stallfutterungs⸗Wirthſchaft fordert im Durchſchnitte, ſo wie die Wechſelwirthſchaft, daß die Haͤlfte des Ackers fuͤr das Vieh beſtimmt ſey, wenn die andere Haͤlfte Fruͤchte zum Verkaufe und fuͤr die Menſchen liefert. Wenigſtens geht man auf Mittelboden ohne dieſe Verhaͤltniſſe im Anfange nicht ſicher. Auf reichem Marſchboden, wo man weniger Duͤnger braucht, kann ein Viertel, auf tiefem mergelartigen Boden ein Drittel oder zwey Fuͤnftel hinreichend ſeyn. Sobald aber der Boden nicht von dieſen vorzuͤglichen Arten iſt, und nur durch Duͤngung zu reichen Erndten getrieben wer⸗ den kann, ſo beſtimme man die Haͤlfte zum Futter⸗ baue, um erſt das Land, mittelſt des groͤßern Vieh⸗ ſtapels, in volle Kraft zu ſetzen. Hat man einen noch ſchlechtern, ſogenannten hungrigen Boden, der noch ſtaͤrkere Duͤngung verlanget, ſo ſetze man drey Fuͤnftel oder vier Siebentel zum Futter⸗Anbau vorerſt aus. Jenen vierfeldrigen Umlauf, V 1. bearbeitete Braachfruͤchte, 2. Gerſte, 3. Klee, 4. Winterkorn,

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