698—
ſchaft anpaſſen, und den Klee in und ſtatt der
Braache bauen. Das Gerathen des Klees iſt aber nach dieſer Weiſe auf ſolchem Boden, der ihm nicht vorzuͤglich guͤnſtig iſt, ſchon zum erſtenmale mißlich; wenigſtens ſteht er ſelten ganz rein. Man benutzt ihn nach dieſem Syſteme bekanntlich nur Ein Jahr, bricht ihn im Herbſte um, und ſaͤet in die erſte Furche Wintergetreide. Hierauf folgt Sommerkorn,
und damit ſollte, nach Schubarts erſtem Plane,
wieder Klee ausgeſaͤtt werden. Indeſſen fand Schubart nebſt Andern bald, daß es mit dem Klee alle drey Jahre nicht gehe. Sie nahmen alſo in das ſechste Feld Huͤlſenfruͤchte, und ließen den Klee nur alle ſechs Jahre wiederkommen. Aber auch hierbey verwilderte das Feld ſo, daß die Kornfruͤchte hoͤchſt unrein ſtanden, um die Haͤlfte zuruͤckſchlugen, und der Klee ſelbſt mißrieth. Dies warf die ganze Wirthſchaft um, und der Viehſtapel gerieth in die aͤuſſerſte Noth. Man mußte den Acker durch Som⸗ mer⸗Braachen wieder reinigen, das Kleefeld auf die Haͤlfte reduciren, das Vieh wieder auf die ge⸗ meine Weide treiben. So kam die Klee⸗ und Stallfutterungs⸗Wirthſchaft an manchen Orten in uͤbeln Ruf, und ihre Gegner beſtrebten ſich, dieſen mit Poſaunenton allenthalben zu verbreiten.
Allein die Schuld liegt hier nicht an der Stall⸗ futterung, ſondern an der unſeligen Dreyfelder⸗ Wirthſchaft. Die Vierfelder⸗Wirthſchaft, welche man neuerlich im Brandenburgiſchen ſo angeprieſen
hat in Ma dan dier wil
ſich


