Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1806) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte. Bd. 1
Entstehung
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Viit Pfalz, in den Rheingegenden, im Magdeburgſchen, Halberſtaͤdtſchen, Thuͤringen, im Weſtphaͤliſchen und

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u⸗ in Niederſachſen immer mehr in großen Wirthſchaf⸗ n. ten getrieben wird, und ſich verbreitet.

Dafftteler Der ſcheinbarſte Einwurf gegen die Stallfut⸗ Nzu. B terung wird aus den vermeinten uͤbelen Folgen, auch nict die eine beſtaͤndige Aufſtellung auf die Geſundheit a welcee des Viehes haben muͤſſe, hergenommen. Er kann ſe in aber nur auf diejenigen Eindruck machen, denen es sicht in an Gelegenheit oder am Willen fehlt, ſich durch der Zeit Beobachtung und Erkundigungen vom Gegentheil Boh bey zu uͤberzeugen. Bey jeder Stallfutterungs⸗Wirth⸗

Aterun 1 ſchaft wird man ſich uͤberzeugen, daß weniger Vieh ſterbe, oder ausgemerzet werden muͤſſe, als bey der Weide. Einige haben es als ein Uebel bey der

t weniy 6 Stallfutterung angegeben, daß die Kuͤhe nicht or⸗

chühlt dentlich begangen wuͤrden. Dies kann nur bey ei⸗ ni git nem Mangel an Aufmerkſamkeit der Fall ſeyn. Ajin Cie Ich habe ihn ſeit zwoͤlf Jahren, da ich Stallfut⸗ 4 /αm ½ ind 1 terung treibe, nicht ein einzigesmal gehabt. Viel⸗☚☚ runndg mehr habe ich es in meiner Gewalt, das Kalben 1), n V der Kuͤhe grade auf den Zeitpunkt zu beſtimmen, 1 hin⸗ wo ich ſie in friſcher Milch haben will; welches mir, ein dei da alle Milch friſch verkauft wird, nicht gleichguͤl⸗ tig iſt. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß die Kuͤhe taͤglich einige Stunden auf einen freyen Platz und ir Bnd zur Traͤnke kommen. Das Weſentliche der Stall⸗

futterung iſt uͤbrigens die Zufuͤhrung des ſaͤmmtlichen Frppe⸗ gruͤnen Futters, ohne Weidegang. Ob es dem