Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1806) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte. Bd. 1
Entstehung
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Schri⸗

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Deshalb habe ich ſchon vor laͤngerer Zeit einem Freunde gerathen, Erbſen und andere Huͤlſenfruͤchte in den Aufbruch, nach Beſchaffenheit des Landes, ein⸗ oder zweyfaͤhrig zu bauen, nachdem er im Win⸗ ter nur ſchwach mit ſtrohigem Duͤnger befahren war. Dies hat den gluͤcklichſten Erfolg gehabt, und iſt von Vielen nachgeahmt worden. Ich habe nach⸗ mals erfahren, daß dieſes ſchon vor langer Zeit auf vielen Mecklenburgſchen Guͤtern uͤblich geweſen, aber ich weiß nicht, warum? abgeſchafft und faſt vergeſſen ſey. Eine detaillirtere Geſchichte der Meck⸗ lenburgſchen Wirthſchaft wuͤrde beweiſen, daß Mode und Nachahmungsſucht daſelbſt einen groͤßeren Ein⸗ fluß auf den Ackerbau, wie in anderen Laͤndern, ge⸗ habt hat, und daß man zwar viele gute Umaͤnde⸗

rungen, oft aber auch ſolche gemacht habe, die kei⸗

nen anderen haltbaren Grund, als die Mode, fuͤr ſich hatten.

PHoͤchſt ſelten werden Huͤlſenfruͤchte im ausgele⸗ genen Dreeſch misrathen, und dann den Boden bey⸗ nahe eben ſo gut, in einigen Faͤllen noch beſſer, zur Winterung vorbereiten, wie reine Braache. In dem moͤglichen aber ſeltenen Falle, daß ſie misrathen, ſo darf man freylich mit dem Unter⸗ pfluͤgen nicht ſaͤumen, nachdem man ſie vielleicht vom Vieh hat abfreſſen laſſen, und ſo wird der Duͤn⸗ ger, den ſie geben, mit der verlornen Saat immer wohlfeil erkauft ſeyn. Deshalb wuͤrde ich Erbſen, Wicken, Pferdebohnen, nach Beſchaffenheit des Lan⸗