Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1806) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte. Bd. 1
Entstehung
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Jahrg. 3. St. 1. S. 160, oder vermiſchte Schrif⸗ ten B. 1. S. 748] erklaͤrt*).

In den Reiſebemerkungen habe ich den Auf⸗ bruch des Graslandes mit Dreeſchhafer nach Be⸗ ſchaffenheit der Umſtaͤnde einfaͤhrig oder zweyfaͤhrig angerathen, wie es ſeit alten Zeiten in Holſtein uͤblich war, und ich bin uͤberzeugt, daß dieſer Ha⸗ fer nicht nur einen weit groͤßern Ertrag, wie der in dritter Art gebe was wol nicht leicht jemand bezweifeln wird, ſondern daß es auch auf den meiſten Boden⸗Arten fuͤr das Ganze weit zutraͤglicher ſey, weil die Getreide-Saaten nun mehr unter⸗ brochen werden, und das Land in groͤßerer Duͤng⸗ kraft niedergelegt wird. Aber auf dieſen Dreeſch⸗ hafer muß dann eine reine Braache folgen. Sonſt

kaͤme die alte Holſteinſche Wirthſchaft heraus, wo⸗

mit es bey erſchoͤpfterem Boden noch ungleich ſchlech⸗ ter ausſehen wuͤrde, wie dort. Auch koͤnnte Win⸗ terung nur ungeduͤngt danach genommen werden, weil es an Zeit zum Auffahren fehlt. Allein folgt nach dem Dreeſchhafer Braache, ſo werden wenige Wirthſchaften den Ausfall der Winterung an Koͤr⸗ nern und Stroh ertragen koͤnnen, und jener Vor⸗ ſchlag duͤrfte deshalb ſelten anwendbar ſeyn.

*) und nehme jetzt dieſe Gelegenheit wahr, meine ehe⸗ malige Meinung zu berichtigen, und meine jetzige an⸗ zugeben.

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