Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1806) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte. Bd. 1
Entstehung
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beruhet, ſind nirgends ſo beſtimmt, ſo feſt, ſo zu⸗

nßange 8 5 be orde 8.. 1 7 ſammenhaͤngend angegeben worden wie in Eng⸗

land; zumal in den neueſten Zeiten. Ohne allen Widerſpruch hat Arthur Young das groͤßte Ver⸗ dienſt hievon. Was auch nicht durch ihn ausge⸗ fuͤhret worden, iſt doch durch ihn veranlaßt. Un⸗ endliche Verdienſte hat er jetzt ſchon um dieſes Reich; unendliche, vermuthlich in der Folge um die ganze Menſchheit.

Wie geht es aber zu, daß man bey der uner⸗ ſaͤttlichen Speculation der Teutſchen auf alles, was auslaͤndiſch iſt, namentlich bey der gierigen Ueber⸗ ſetzungsſucht aus dem Engliſchen, oft in ſolchen Wiſſenſchaften, wo dieſe Nation den Teutſchen ſo ſehr weit nachſtehet, davon in Teutſchland ſo wenig erfahren, kaum etwas geahnet hat? Mirr ſelbſt iſt dies faſt unerklaͤrbar. Vor etlichen Jahren er⸗ ſchien zwar eine Ueberſetzung der beyden erſten Baͤnde der Annals of agriculture, wovon jetzt uͤber 150 Stuͤck heraus ſind, im Auszuge. Son⸗ derbar, daß erſt aus Petersburg, vom Leibarzt Kruſe, eine Aufmunterung dazu kommen mußte. Aber damit hielt man ein. Dieſe Ueberſetzung macht es einigermaaßen begreiflich, warum wir nicht mehreres erhalten. Es iſt keine Handwerks⸗ Arbeit, die um das literariſche Tagelohn geſchehen kann. Man muß mit der Sache, mit dem eng⸗ liſchen Ackerbau ſelbſt bekannt ſeyn, wenn man die Sprache, die vielen Provinziglismen, und die