Teil eines Werkes 
Vierter Band (1812)
Entstehung
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Die Pferde. 291

§. 143.

Das Traͤnken der Pferde muß mit beſonderer Vorſicht und nur wenn ſie voͤllig abgekuͤhlt Das Traͤnken.

ſind, im Stalle geſchehen. Unterweges kann man wohl Waſſer geben, aber ſehr maͤßig, und muß ſie gleich darauf wieder in Bewegung ſetzen. Auch iſt es bedenklich, ſie unmittelbar nach einem Kornfutter ſaufen zu laſſen; man muß ihnen zuvor Heu geben. Waſſer den Pferden geſunder; die Pferde lieben aber weiches Waſſer mehr und ſaufen eher aus ſtehenden Pfuhlen als aus friſchen Quellen. Deshalb laſſen andre auch hartes Brunnen⸗ waſſer erſt eine Zeit lang in einem beſonderen Gefaͤße an der Luft ſtehen, bevor ſie es den Pfer⸗

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§. 144.

Die Reinhaltung der Pferde iſt beſonders wichtig, indem ſich ſonſt eine Borke auf der Das Putzen.

Haut vom Schweiße und Staube erzeugt, die durch Unterdruͤckung der Ausduͤnſtung, Aus⸗ ſchlag und andere Krankheiten erregt. Die ſorgfaͤltige Behandlung mit Striegeln, Buͤrſten, Klopfen und Waſchen, die man den Luxuspferden jedesmal, wenn ſie aus und in den Stall

kommen, giebt, iſt freilich bei Ackerpferden nicht anzubringen. Indeſſen muß darauf gehalten

werden, daß die Knechte ſie jedesmal des Morgens ſtriegeln, und Abends, wenn ihnen die Fuß⸗ und Kniegetenke ſchmutzig geworden ſind, ſolche auswaſchen. Ein glaͤnzendes glattes Haar, welches traͤge Knechte bloß durch Waſchen geben koͤnnen, verbirgt manchmal vielen Schmutz, der auf der Haut ſitzt; wenn man aber mit den Fingern ſcharf gegen das Haar ſtreicht, entdeckt er ſich. Da ein vollkommnes Putzen der Ackerpferde taͤglich nicht wohl zu erreichen ſteht, ſo muß man darauf halten, daß es doch woͤchentlich einmal recht gruͤndlich geſchehe, und zwar am Sonntagmorgen. Das Schwemmen iſt bei den Pferden allerdings ſehr nuͤtzlich, aber nicht, wenn ſie Abends erhitzt und ermuͤdet von der Arbeit zuruͤckkommen, ſondern des Mor⸗ gens.

§. 148.

Der Hufbeſchlag an den Vorderfuͤßen kann nur in ſandigen Gegenden und bei einem be⸗ ſonders harten Hufe, der eine ſehr gute und forterbende Eigenſchaft gewiſſer Pferde iſt, ent⸗ behrt werden. Den Beſchlag der Hinterfuͤße erſpart man ſich oft, wo es nicht ſteinige Wege giebt. Der Hufbeſchlag iſt auf dem Lande, wo man unter den Schmieden keine Wahl hat, oft ein ſehr verdrießliches Ding. Ein Landwirth muß daher die Gelegenheit wahrnehmen, den Hufbeſchlag ſelbſt praktiſch kennen zu lernen, damit er den Schmidt kontrolliren und zurecht weiſen koͤnne. Das Hufeiſen muß ganz genau dem Hufe anpaſſend gemacht, und dann mit eingeſenkten Naͤgeln gut befeſtigt werden, nachdem der Huf gehoͤrig ausgewirkt worden. Vor allem muß man auf das Vernageln aufmerkſam ſeyn, welches, wenn das Pferd bei dem Auf⸗ treten oder beim Aufſchlagen auf einen Nagel zuckt, zu beſorgen iſt, und ſogteich genauer er⸗ forſcht werden muß. Junge Pferde muß man fruͤh daran gewoͤhnen, ſich den Fuß willig be⸗ handeln und klopfen zu laſſen, doch werden ſie nicht eher beſchlagen, als bis ſie ordentlich ge⸗ braucht werden. Durchbrochene oder beſchaͤdigte Eiſen darf man nie ſitzen laſſen, auch muͤſſen ſie abgenommen werden, ſobald das Horn das Eiſen uͤberwaͤchſt, und koͤnnen wieder aufge⸗ ſchlagen werden, wenn ſie noch ſtark genug ſind, weswegen in der Regel die Pferde alle 4 bis

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5 Wochen zum Schmidt gebracht werden muͤſſen. Oo 2

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Einige halten hartes

Hufbeſchlag.