Die Pferde.
es auch die Weide nur f ſeyn. Allemal erfordert ein Pferd„ wenn es ſich gut dabei halten ſoll, eine ſtarke Weide, und vertritt ſehr viel, weswegen man in der Regel zwei Kuhweiden auf eine Pferdeweide rechnet.
Von der Weide der Pferde in Bruͤchern und auf Gemeinweide kann hier nicht die Rede
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ſeyn. mit Zuchtſtuten und jungen Pferden vortheilhaft benutzen koͤnnen.
15 F§.—.— Die Wurzelfätterung der Ackerpferde vom Herbſt bis zum jungen Grünfutter, ohne alle Koͤrner, doch mit vielem Heu und Stroh, iſt ohne allen Zweifel ausfuͤhrbar, und die Pferde,
— doͤnnen dabei in voller Kraft und Geſundheit bleiben. Nur kann man damit keine weite Rei⸗ ſen, die zum Verfahren der Produkte im Winter haͤufig vorfallen, machen.
A 140.
Die Wurzelfüt⸗ terung.
“ und grob geſtampft oder geſchnitten taͤglich zu 12 Maͤßl. neben 7 Pfd. Heu und hinlaͤnglichem 3 Stroh gegeben werden muͤſſen, wenn ſie ſtarke Arbeit thun ſollen. Dieſe Fuͤtterung iſt in ei⸗ nigen Gegenden Englands allgemein und ſehr beliebt, und man weiß auch bei uns, wie gern die
Pferde Moͤhren freſſen, wenn ſie ſolche einmal kennen, und wie gut ſie ihnen bekommen. Mit den Kartoffeln ſind diejenigen, die bei uns den Verſuch damit gemacht haben, zum t Theil ſehr zufrieden; andre haben ihre Pferde nicht daran gewoͤhnen koͤnnen, oder gefunden, daß ſie an Kraft dabei zu ſehr abnehmen. Ob in letzterem Falle gehoͤrig damit verfahren wor⸗ .— den, kann ich nicht entſcheiden. Selbſt habe ich den Verſuch nicht nachhaltig damit gemacht, weil die Sache nicht in meine Wirthſchaftsverhaͤltniſſe paßte. Sie muͤſſen mit Sorgfalt vorher abgewaſchen, dann groͤblich zerſtoßen werden. Man lehrt ſie den Pferden erſt ſpielend kennen, indem man ſie aus der Hand freſſen laͤßt, hernach giebt man einige Stuͤcke aufs Futter, und immer mehr. Soll ein Pferd ſie ohne alle Koͤrner haben, ſo muß es taͤglich ½ Metze erhalten. Vielleicht aber iſt es rathſamer, ihm nur die Haͤlfte der Koͤrner zu entziehen, und ſtatt 1¾ Maͤßl Hafer 4 Maͤßl. Kartoffeln zu geben. Heu und Stroh muß es wie gewoͤhnlich daneben 8 haben. werden 80 Pferde ſo ernaͤhrt.
ſo gar nicht freſſen wollen.
Wo dies aber hier verſucht worden, da haben die Pferde ſie
eben ſo gern wie Moͤhren gefreſſen. Desgleichen Paſtinaken. Nur muß man ihnen dies alles kennen lehren,. wie man 837 mit dem Brodte thut.
§. 141. imge Pferde m werden bloß mit Spreu oder Kaff und mit Stroh geſchnittenem Heu un⸗ terhalten. Wenn ſie aber ſtaͤrker arbeiten ſollen, dann bekommen ſie doch Koͤrner daneben. Wo man die Pferde im Winter nur ſelten gebraucht, da mag das s göhen. Zuchtſuten in Stu⸗ tereien, di e nicht asbeſten, r werden haͤufig ſo erhalt ten.
Kaſſpferde⸗
.§. 142.
Jede Fuͤtterung muß den Pferden in kleinen Portionen gegeben, und nicht auf einmal eingeſchuͤttet werden. 8 Knechte muͤſſen alſo, beſonders des Morgens, drei Stunden vor dem Arbeitsanfange aufſtehen und das erſte Futter geben. Die Fuͤtterungsſtunden muͤſen genau gehalten werden.
Fntterordnung.
Man wird ſie, zumal wenn ſie abgelegen ſind, ſelten mit Arbeitspferden, mehr aber
Das angemeſſenſte und wohlthaͤtigſte Futter fuͤr ſie ſind die Moͤhren, die ihnen gewaſchen
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Einige haben ſie in Dampf gekocht, und in einer großen engliſchen Fabrikwirthſchaft
Auch Steckruͤben und Rotahaga hat man den Pferden gegeben, und ſie haben ſolche
In der Regel muß ein Pferd drei Stunden zum Freſſen haben; die
Dosd fnd, in S mußſäe gler inem Korr Poſeer de aus ſtehen
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den geben.
Ae Haut vom ſchag und Klopfen un kommen, werden, d Fuß⸗und Haar, we Schmutz, entdeckt en ſteht, ſo zwar am nicht, we gens.
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ſchlagen w 5 Wochen


