Teil eines Werkes 
Vierter Band (1812)
Entstehung
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Getreidearten,

daher gewaltig, nur die Uebergehung deſſelben, den Blick auf einzelne Pflanzen gerichtet,

kann ein ſicheres Urtheil uͤber ſeine Ergiebigkeit begruͤnden. §. 24.

Schoſſendees Je angfamer das s Aufſchießen der Halme und das Hervortreiben der Aehre geſchiehet

Getreides. deſto beſſer iſt es. Eine darin voreilende Saat wird nie die ergiebigſte werden. Das Austrei⸗ ben der Aehren muß dann aber gleichmaͤßig uͤber das ganze Feld geſchehen; weswegen man ei⸗

nen kuͤhlen und feuchten Mai wohlthaͤtig fuͤr die Saaten haͤlt. In dem Zeitpunkte, wo ſich

die Aehre zeigt, hat das Getreide die Haͤlfte ſeiner kuͤnftigen Hoͤhe erreicht; wenigſtens hab⸗ ich das beim Rocken immer zutreffend gefunden.

Es kommt aber eben ſo ſehr auf die Staͤrke der Halme, beſonders an dem untern dheile,

als auf die Hoͤhe an. Nur unter der Bedingung, daß die Halme auch verhaͤltnißmaͤßig ſtark

ſind, ſteht die Laͤnge der Aehre mit der Laͤnge des Strohes im Verhaͤltniß, ſo daß die Aehre

ungefaͤhr ſo viele Zolle als der ganze Halm Fuße hat. Duͤnne ſchmaͤchtige Halme erreichen oft leeine betraͤchtliche Groͤße, tragen aber kleine Aehren. Die Knoten des Halmes muͤſſen dick und braun, die Blaͤtter maſtig, dunkelgruͤn und ſteif ſeyn.

Beim ferneren Austreiben der Aehren und dem Eintritte der Bluͤthe, muß das Getreide eine ebene Flaͤche mit den Spitzen ſeiner Aehren bilden. Einzelne hervorragende und andere zuruͤckbleibende Aehren ſind von ſchlechter Vorbedeutung fuͤr den Ertrag.

5. 25.

Blüthe des Die Bluͤthezeit iſt eine abermalige kritiſche Periode fuͤr das Getreide. Bei anhaltender

Geneides. feuchter Witterung geht die Befruchtung ſchwer und unvollkommen vor. Darum ſſt trockene und warme Witterung, nur durch einzelne Gewitterregen unterbrochen, im Junius erwuͤnſcht. Vor allen hat ſie Einfluß auf den Rocken, weswegen ich beſonders davon reden werde. In⸗ deſſen iſt es zu bewundern, wie ſehr kraͤftiges Getreide auch dieſer Widerwaͤrtigkeit gegen ſchwaͤcheres widerſtehe.

In und nach der Bluͤthezeit tritt die Gefahr des Lagerns ein. Wenn ſich Getreide fruͤher lagert, ohne von ſtuͤrmiſchen Platzregen oder Schloſſen niedergeworfen zu ſeyn, ſo ruͤhrt es von ubertriebener Geilheit des Bodens her, die der verſtaͤndige Landwirth vermeidet. Iſt es ge⸗ waltſam niedergeſchlagen, ſo hat es vor der Bluͤthe wenig zu bedeuten; es richtet ſch: wieder auf, indem es ein Knie macht. §. 26.

Lagern. Das Lagern, welches von gewoͤhnlichem Regen erfolgt, iſt ſum ſo ſchlimmer je fruͤher es geſchiehet. Es iſt nicht immer der dichte Stand der Halme, ſondern auch eine Schwaͤche und Kraͤnklichkeit der Pflanze daran Schuld. Denn man findet oft ein ſchwaͤcher beſetztes Feld ge⸗ lagert, wenn ein dichter beſetztes daneben aufrecht ſtehet. Starke Duͤngung mit mangelhafter und flacher Beackerung, ſehr dichte Saat, giebt am haͤufigſten Lagergetreide; wogegen ein recht gut und tief bearbeiteter Acker und mehr beſtaudete, als in der Jugend gedraͤngte Pflanzen da⸗ gegen ſchuͤtzen. Hier hat der Stamm des Halmes unten mehrere Staͤrke, dort iſt er zu ſchnell in die Höhe getrieben und hat ſeine Laͤnge und vielleicht die Staͤrke ſeiner Blaͤtter auf Koſten ſeiner Staͤrke am Stamme bekommen; alles geile Getreide zeigt ein Ueberverhaͤltniß des Waſ⸗

ſerſtoffs gegen den Kohlenſtoff und folglch Schwaͤche an.

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