Teil eines Werkes 
Vierter Band (1812)
Entstehung
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18 Getreidearten.

Umſtaͤnden ſind die Ertraͤge zuweilen in der Wirklichkeit weit unter, zuweilen weit uͤber jene

Reſultate, ſelbſt im Durchſchnitt der Jahre. Im noͤrdlichen Deutſchlande nimmt man gewoͤhnlich bei der Dreifelder⸗Wirthſchaft an: vom Weizen 7 Scheffel Ae vom Rocken. 6.2*2 von der Gerſte 6 vom Hafer... 5 mit Ruͤckſicht naͤmlich auf die Tracht nach der Duͤngung, worin dieſe Fruͤchte in der Regel gebauet werden. 8

Im Durchſchnitt ganzer Laͤnder, wo ein großer Theil des Ackers ſchlecht beſtellet wird,

kann man aber ſo viel nicht annehmen, ſondern im Durchſchnitt nur 5 Scheffel per Morgen. Schwerz nimmt in Belgien nach ſeinen Noten die aber, um ſolche Reſultate zu ziehen, nicht zureichend ſeyn moͤchten per Magdeburger Morgen an: vom Weizen 11,80 Berl. Scheffel

vom Rocken 12,9 8 von der Wintergerſte 17,95. vom Hafer. 24,76.

Belgiſche Landwirthſchaft, Bd. I. S. 316. Er vergleicht damit die Reſultate, welche ſich aus den Fraktionen der vielen Youngſchen Annotationen auf deſſen noͤrdlichen, oͤſtlichen und ſuͤdlichen Reiſen durch England ergeben, 3 und berechnet das Medium generale des Ertrags in England zu den damaligen Zeiten 1760 bis 1770 auf den Magdeburger Morgen vom Weizen zu 9,3 Berl. Scheffel

vom Rocken zu 9,5 8 voon der Sommergerſte zu 12,50. vom Hafer zu 14,38

Er beweiſet daraus den Vorzug der Belgiſchen landuͤblichen Landwirthſchaft vor der Engliſchen.

Dieſen wird ihm im Concreto niemand abſprechen, ſelbſt die Englaͤnder nicht. Wenn er aber den,

nur in einigen kleinen Diſtrikten Englands von Alters her gebraͤuchlichen und erſt neuerlich von den

verſtaͤndigern Landwirthen allgemeiner angenommenen Fruchtwechſel hier mit ins Spiel bringt, und aus jenen Datis beweiſen will, daß dieſer nicht ſo gut ſey, als ein andrer; ſo iſt dies hoͤchſt incon⸗ ſecquent und zeigt, daß er Young nicht aufmerkſam geleſen und ſeine Tendenz nicht begriffen habe, welche gerade dahin gehet, zu zeigen, daß die gewoͤhnliche Wirthſchaft der durchreiſeten Gegenden nooch ſehr unvollkommen ſey, und durch ein beſſeres Ackerſyſtem vervollkommnet werden koͤnne und

muͤſſe. Haͤtte er den Durchſchnittsertrag, den Young von den verbeſſerten Wirthſchaften angiebt,

beſonders in ſeinen ſpaͤtern Reiſen, wo es ſchon mehrere ſolcher gab ausgezogen, ſo wuͤrde das Reſultat ungefaͤhr geweſen ſeyn: 4 85 gen

vom Weizen.. von der Gerſte.. vom Hafer 24.

Rocken wird hier nicht gebaut.

15 Schfl. per Morgen 18 27 2 2

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Ueber die Werthsverhaͤltniſſe der Getreidearten und ihre ausſaugende Eigenſchaft iſt Bd. 1.

S. 235 249 und Bd. II. in den vorſtehenden Bemerkungen geredet worden.

§. 19.

Vegetation des

reides. Geireide kehrungen zu beachten und anzuwenden. 3

In der Vegetationsperiode des Getreides ſind folgende Umſtaͤnde, Vorfaͤlle und Vor⸗

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