Teil eines Werkes 
Vierter Band (1812)
Entstehung
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Saͤemaſchinen.

Reihen legen, bahnen ſie den verſchiedenen Hack⸗Inſtrumenten den Weg.

auch des Bodens und der Witterung⸗ fruͤher oder ſpaͤter.

14 Die Saat.. Geſchaͤft jedem Tageloͤhner oder Froͤhner an. Sie ſchreiben ihm dann wohl gar als Tagesar⸗ beit ein Maaß von Getreide vor, welches er ausſaͤen ſoll. ihm ſehr bequem eine große Menge Saat wegzuwer fen. In ſolchen Wirthſchaften ergiebt ſich dann eine erſtaunliche Ausſaat im Verhaͤltniß ihrer Ackerftaͤche, und es muß allerdings ſtark ausgeſaͤet werden, weil ſchlecht ausgeſaͤet wird. Wenn man etwas beſtimmen will, ſo be⸗

ſtimme man doch nur die Flaͤche, die beſaͤet werden ſoll.

Es iſt haͤuſig gefragt worden, wie viel ein Saͤemann taͤglich beſchicken koͤnne? von

MNaͤnchha uſen hat es im 1ſten Stuͤck ſeines Hausvaters nach Wuͤrfen und nach Minuten be⸗

rechnet. Aber man ſey zufrieden, wenn er taͤglich 18 Jochart beſaͤet. Dies iſt freilich das Minimum, was einer bei maͤßiger Thaͤtigkeit leiſten kann, und ich weiß, das raſche und ge⸗

ſchickte Saͤer das Doppelte beſchicken koͤnnen. Allein auf die Dauer iſt das Saͤen eine angrei⸗ und ein Saͤemann, der durch gute Vertheilung, mithin durch Erſparung der Saat

fende Arbeit; ſo großen Vortheil bringen kann, muß bei guter Laune erhalten werden. Vernachlaͤſſigt er ſich aber, ſo muß man ihn abſchaffen. Denn es iſt allerdings wichtig zu wiſſen, was man von den Saͤern erwarten kann, weil man dadurch die Anſtellang mehrerer und die zum Untet⸗ bringen erforderlichen Arbeiten eineichten muß.

Es iſt in groͤßeren Wirthſchaften haͤufig der Gebrauch zwei Saͤer neben einander gehen zu laſſen.

Sie muͤſſen ſehr gut zuſammen eingeuͤbt ſeyn, wenn dies guten Erfolg haben ſoll. Ich gebe lieber jedem ſeine beſondre Flaͤche. Das Ausſaͤen feinerer Saamen, die in kleiner Maſſe ſehr gleichmaͤßig vertheilt werden

muͤſſen, erfordert noch groͤßere Geſchicklichkeit und Aufmerkſamkeit als das Ausſrn des Ge-

treides, und darf nur erpro obten Lenteſ anvertrauet werden.

§. 13. Die Schwierigkeit in manchen Lokalitaͤten gute Saͤeleute zu erhalten, hat Szemaſchi⸗ nen beſonders wuͤnſchenswerth gemacht. Es ſind deren manche erfunden und angeruͤhmt wor⸗

den, ich kenne aber keine gleichverbreitende Saͤemaſchine nach eigner Anſicht ihrer Wirkung,

ſondern nur nach Zeichnungen und Modellen, und habe keine Wirthſchaft geſehen, wo eine oder die andre eingefuͤhrt waͤre. Man hat Saͤemaſchinen erſonnen, die bloß die Saat aus⸗ ſtreuen; andre, die ſie zugleich unterbringen. Erſtere koͤnnen ſehr einfach, und wie es mir ſcheint, zweckmaͤßig ſeyn. Letztere ſind ſehr zuſammengeſetzt, wandelbar und ſichern die gleich⸗ maͤßige Vertheilung der Saat nicht genug. Ichzweifle indeſſen, daß irgend eine Maſchine den Auswurf eines geſchickten Saͤers zbertreffe, gebe aber zu, daß ſie vor ungeſchickten große Vorzuͤge haben koͤnne.

Etwas anderes ſind die Drill⸗ oder R Indem ſie die Saat in Ohne dieſe wuͤrde die Reihenſaat hoͤchſt fehlerhaft ſeyn, indem die Pflanzen nicht gleichmaͤßig vertheilt, ſondern in den Reihen zuſammengedraͤngt ſind. Nur durch die Wohlthat des Behackens und Heran⸗ bringung der Erde wird dieſer Nachtheil bei weitem uͤberwogen. ſtellungsmethode unten das Wichtigſte anfuͤhren, nachdem ich von der gewoͤhnlichen Beſtel⸗ lungsart der Getreidearten gehandelt habe.

Das Hervorkommen der Saat geſchiehet nach Beſchaffenheit ihrer Natur, dann aber Alle Pflanzen treten hervor

eihen⸗Saͤemaſchinen.

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Hiermit dient er gern, denn es iſt

Aber man ſuche vor allem einen gu⸗ ten Saͤemann auf, halte ihn in Ehren und uͤbereile ihn nicht. 1

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