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Beim Ackerbau unterſcheidet man daher drei Arten von Unterbringung der Saat, naͤmlich: a) das Unterpfluͤgen, An 3 b) das Aufſaͤen auf die rauhe Pflugfurche und Eineggen, c) das Aufſaͤen nach der abgeeggeten Furche und nochmaliges Ueberziehen mit der Egge oder Walze nach der Ausſaat. Hierzu kann man d) noch das Unterbringen mit dem Exſtirpator oder einer aͤhnlichen Maſchiene zaͤhlen. Außer der Natur des Saamens kommt es aber bei der Tiefe, worin der Saamen zu liegen kommen ſoll, oder bei der Auswahl dieſer Unterbringungsmethoden auf den Zuſtand des Bodens und der Witterung an. Bei der Duͤrre koͤnnte und muͤßte jede Saat ſtaͤrker be⸗ deckt werden als bei der Naͤſſe. Hiernach muß man ſich allerdings richten, jedoch mit Vor⸗ ſicht Extreme vermeiden, weil die Witterung ſich nach der Einſaat ſchleunig umaͤndern kann, und eine tiefer untergebrachte Saat bei neu erfolgenden heftigen Regenguͤſſen erſtickt werden koͤnnte. Der Exſtirpator oder eine aͤhnliche Maſchine gewaͤhrt bei der Unterbringung der mei⸗ ſten Saaten die groͤßte Sicherheit, indem ſie dadurch auch aufs ſchleunigſte und nach Gefallen flacher oder tiefer bewirkt werden kann. Wir werden die Natur jeder Saat in dieſem Stuͤcke beſonders bemerken. Hier fuͤhren wir nur z. B. an, daß unter den gebraͤuchlichſten Saaten, Huͤlſenfruͤchte, Weizen, Gerſte und Hafer eine tiefere Unterbringung, Rocken und Buchwei⸗ zen nur eine flache ertragen koͤnnen, und daß das Unterpfluͤgen der letztern, wenn nachher feuchte Witterung eintritt, immer gefaͤhrlich ſey. Einige haben, um ſicher zu gehen, die Maaßregel angenommen, die Haͤlfte der Saat unterzupfluͤgen und die andere Haͤlfte auf die rauhe Furche zu ſaͤen. Bei der Winterung halte ich dies fuͤr unbedenklich und zuweilen ſelbſt vortheilhaft, wenn man die doppelte Arbeit dar⸗ an wenden will. Bei der Soͤmmerung habe ich aber einen ſehr uͤblen Erfolg davon bemerkt, indem die Saat zweilaͤuſig wurde und in der ganzen Vegetationsperiode zweiwuͤchſig blieb. Die Unterbringung der feinern Saamen, z. B. des Klees, erfordert am meiſten Auf⸗ merkſamkeit, da ſie ſo leicht, ſelbſt mit der Egge, zu tief eingezogen werden koͤnnen und den⸗ noch zu ihrer Keimung einige Umgebung mit Erde, wenn die Witterung ihnen nicht uͤberaus guͤnſtig iſt, erfordern; woruͤber das Weitere in der Lehre vom Anbau ſolcher Fruͤchte.
S. 11. 3 eUnter allen Fragen iſt die, uͤber die Staͤrke der Einſaat des Getreides, und unter wel⸗ chen Umſtaͤnden und Bedingungen eine ſtaͤrkere oder ſchwaͤchere rathſam ſey, am ſtreitigſten. Da die Begriffe einer ſtarken und ſchwachen Einſaat nur relativ ſind, ſo muͤſſen wir zuvor den einer mittleren oder gewoͤhnlichen beſtimmen und dies iſt nicht ſchwierig, da wir in Anſehung
Stärke der Einſaat⸗
des gewoͤhnlichen Ausſaats⸗Quantum eine unerwartete Uebereinſtimmung bei allen Nationen
und in allen Klimaten ſogar antreffen. Die mittlere Ausſaat iſt, wenn wir Acker⸗ und Ge⸗ treidemaaß auf das unſrige reduziren, zwiſchen 18 und 20 Berliner Metzen auf den Mag⸗ deburger Morgen, von allen gewoͤhnlichen Getreidearten bis auf den Hafer, der in der Regel auch allenthalben um ¾ oder um die Haͤlfte ſtaͤrker ausgeſaͤet wird.
Wenn wir annehmen duͤrften, daß die Ausſaat gleichmaͤßig uͤber den Acker vertheilt
wuͤrde, und daß jedes Korn eine Pflanze gaͤbe, ſo wuͤrde eine ſolche Ausſaat ganz uͤbermaͤßig
erſcheinen. Graf Podewills hat in ſeinen Wirthſchafts⸗Erfahrungen berechnet, daß bei einer
ſolchen Ausſaat 91 Rockenkoͤrner auf einen Quadratfuß fallen; bei Unterſuchung einer der dich⸗
teſten Stellen fand er aber nur 32 hervorſtechende Spitzen. Daß auch nur dieſe bleiben koͤn⸗ B 2
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