öt, wel e den gereichen Raͤndige oder
vichig. ndeäuter nuß Weiden, well rdieſe Diten 5Weiden da⸗ nan nur von Haut. Wenn ſie, an der Bilſnkraut
egen er, wenn folgenden Gei⸗ er dagegen ei⸗ dL. Man er⸗ nur die Weide
kaftloſer für
krieb an. En rEntwickelung eite iſt es aber he Ertrag und en dann man⸗ urch und ver⸗ wachen Beſa⸗
1. zeit von einen n vollkommen⸗ ge Veeh zunſ u, der ſch mit feſſe des Gea⸗
dher gebt man
er auf.
4
en Weiden lic⸗ Hau⸗
Weiden und Hutungen. b. 177
Haͤufig giebt man im erſten Feuͤhjahre die beſte Weide den Schaafen ein, weil ſie derſelben zur
Vermehrung der Milch und zum Gedeihen der Laͤmmer dann vorzuͤglich beduͤrfen. Kann man das Rindvieh mit der Winterfutterung laͤnger auf dem Stalle erhalten, ſo mag dies auch ohne Nachtheil des letzteren geſchehen. Denn die fruͤhe Beweidung mit Schaafen verdichtet der Erfahrung nach, den Graswuchs. Allein die Schaafe duͤrfen nicht zu lange darauf gehalten werden, und es muß eine Zwi⸗
ſchenzeit mindeſtens von drei Wochen zwiſchen der Beweidung mit Schaafen und mit Rindvieh gehal⸗
ten werden, damit nicht nur das Gras wieder emporkomme, ſondern auch der dem Rindviehe widri⸗
ge Geruch des Schaafpferchs ſich vecliere. Wechſelt auch in der Folge Rindoieh und Schaafe mit ein⸗
ander ab, ſo muß dieſer Zwiſchenraum immer beobachtet werden.
Eine Vermengung des Rindviehes mit einigen Maſtſchaafen und mit Pferden koͤmmt nicht nur auf ſchlecht benutzten Weiden, wo es nur aus Roth und Unordnung geſchieht, ſondern auch auf ſehr reichen Fettweiden vor; auf letzteren glaubt man, das fuͤr das Rindvieh zu harte und grobe Gras, dasjenige, was beſonders auf Geilſtellen waͤchſt, am beſten fuͤr die dazwiſchen gehenden Pferde zu be⸗ nutzen, wogegen das feine Gras, welches das Rindvieh nicht faſſen kann, den Schaafen zu Gute kom⸗
me. Man laͤßt hier gern das Gras bis auf den Grund nieder und rein abfreſſen, welches man ohne
dieſe Vermengung der Vieharten nicht erreichen wuͤrde, und Slaut. daß es dann nach einiger Zwi⸗ ſchenzeit um ſo dichter und reichlicher wieder aufſchlage.
Andere ziehen es aber vor, nach heruntergenommenem Rindvieh erſt Pferde, dann n Schaafe fol⸗ gen zu laſſen, und nun dieſem Weſdoſchlage Ruhe zu Leben..
§. 380. Die Eintheilung der Weide, ſie liege nebeneinander oder an mehreren Orten, in Schläge, die nach einer beſtimmten Ordnung und Zeit mit den verſchiedenen Vieharten betrieben werden und wie⸗ der ruhen, hat ohne allem Zweifel große Vortheile vor dem allgemeinen Ueberlaufen des Viehes.
Das Vieh auf engeren Plätzen zu jeder Zeit beſchraͤnkt, laͤuft nicht, um immer ihm beſſer ſchmeckende
Stellen zu finden, ſo viel umher, vertritt und beſudelt weniger. Das Gras wird allenthalben gleich⸗ maͤßig abgefreſſen, und hat dann wieder Zeit zu erſtarken, wogegen bei dem allgemeinen Ueberlaufen
einige Stellen anfangs unberuͤhrt bleiben, und dann zu hart werden; das Vieh aber andere ſo ſtark
mitnimmt, daß ſie kaum wieder ausgruͤnen koͤnnen. Das Vieh iſt auf ſolchen Weiden ruhiger, und
dieſe Ruhe iſt ihm gedeihlicher.
Eintheilung der Weide in Schlaͤge.
In manchen Gegenden, wo die Weidewirthſchaft mit beſonderer Aufmerkſamkeit betrieben wird,
theilt man die Weideplaͤtze in ſehr kleine Koppeln und Schlaͤge ab, und beſetzt jede Koppel mit einer angemeſſenen Zahl von Haͤuptern, wobei man dann ſolche zuſammenbringt, die ſich einander moͤglichſt gleich ſind, und, zuſammen gewoͤhnt, friedlich betragen. Die mit Hecken abgetheilten kleinen Wei⸗ dekoppeln werden daher ſehr geſchaͤtzt. indem man auch den Schutz der Hecken gegen den zu ſtarken
Sonnenſchein, und gegen den Wind, ſo wie die mehrere Gemuͤthsruhe, welche das Vieh daſelbſt ge⸗ nießt, hoch anſchiägr
. B1..
Bei allen Weiden iind gute Viehtraͤnken eine wichtige Bedingung. Es iſt ein jaͤmmerlicher Be⸗ helf, wenn das Vieh aus Troͤgen, in welche man das Brunnen⸗ oder Grabenwaſſer ſchoͤpft, getraͤnkt werden muß. Wo ſich die Viehtraͤnken alſo nicht von Natur finden, muͤſſen ſie durch Kunſt angelegt werden.
Sie werden an ſolchen Stellen ausgegraben, wohin das Waſſer den meiſten Zug hat, und wo man das Waſſer der Graͤben hineinleiten kann. Es iſt nicht rathſam, ſie unmittelbar an den Graͤben
Dritter Theil. 1
8
Viehtraͤnken.


