Teil eines Werkes 
Dritter Band (1811)
Entstehung
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Weiden und Hutungen. 171

eine Abtrifft als eine Weide fuͤr Schaafe und Schweine, und magern das Vieh

Sie geben daher mehr eine 2 nd als Weide auf ſie rechnet, da enthalten ſie niedrige feuchte Stellen, die nicht

nur ab. Wo man irge

mit Getreide beſtellt werden konnten, und die alſo graswuͤchſig ſind, auf welchen das Vieh aus Hun⸗

ger frißt, aber ſich, wenn ſie beſchlammet ſind, gefaͤhrliche Krankheiten zuzieht. Wenn bei der Dreifelderwirthſchaft bei neunjaͤhrigem Duͤnger das Sommerfeld in der ſechſten

Tracht oder im achten Jahre nach der Duͤngung nicht mehr vortheilhaft beſtellt werden kann, ſondern

liegen bleibt, ſo iſt auf dieſe Weide, welche dann doch noch immer einige Kraft uͤbrig behalten hat, et⸗ was mehr zu rechnen. 4 6 b§. 367. 1 Die Brachweiden auf denjenigen Aeckern, die in der Dreifelderwirthſchaft gebrachet und zur Die Brachwei⸗ Winterung vorbereitet werden, ſind theils nach der Bodenguͤte, theils nach dem Duͤngungszuſtande, de. dann aber vorzuͤglich nach der Zeit, wo ſie umgebrochen werden, zu ſchaͤtzen. In der Regel faͤngt man um Johannis an, die Brache umzubrechen, und wenn ſich gleich einige, um dieſer Weide naoch

laͤnger zu genießen, genoͤthiget ſehen, dieſen Umbruch noch laͤnger zu verzoͤgern, ſo iſt doch der Eigen⸗

thuͤmer, um andern Berechtigten die Weide darauf zu laſſen, nur ſelten dazu verpflichtet. Mit dem Umbruche hoͤrt die Weide auf, fuͤr das Rindvieh nutzbar zu ſeyn, und wenn die Schaafe dann durch

das Ausgruͤnen der Sturz⸗ und Ruhrfurche auch noch einige Nahrung erhalten, ſo iſt dieſe doch bei der Schnelligkeit, in welcher das Pfluͤgen und Eggen aufeinander folgen muß, unbedeutend. Auf dieſe Weide ſind alſo nur ſechs bis ſieben Wochen zu rechnen. Sie faͤllt in der Periode der lebhafte⸗ ſten Vegetation. Wenn der Boden kraftvoll und graswuͤchſig iſt, ſo kann ſie z einer Dreeſchweide, die im erſten Jahre liegt, gleichgeſchaͤtzt werden; ſonſt aber nicht ſo hoch, weil der beſtaͤndig unter dem Pfluge gehaltene Boden weniger Graswuchs giebt, als der, welcher in der Koppelwirthſchaft. abwechſelnd ruht.*

§. 368.

Die Stoppelbehuͤtung, welche nach der Aberntung der Felder ihren Anfang nimmt, iſt auf Die Stoppel⸗ naßgruͤndigem Boden und auf ſolchem, der ſchlecht beackert wird, von groͤßerem Werthe, als auf weide. warmem, gut beſtelltem und rein gehaltenem Boden, weil ſich auf letzterem wenig Kraut und Gras erzeugt. Ihre Hauptbenutzung iſt wohr vermoͤge der ausgefallenen Koͤrner fuͤr Schweine, Schaafe und Gaͤnſe, welche deshalb auch in der Regel zuerſt aufgetrieben werden. Hierdurch wird ſie fuͤr

das Rindvieh faſt ganz unbrauchbar. Nur da, wo ſie anfangs geſchont wird, koͤnnen die ausgefal⸗

lenen Koͤrner ein friſches Begruͤnen wirken, und dann dem Rindvieh einige Zeit eine gedeihliche Nah⸗

rung geven. §. 369. 1 Noch kommt als Ackerweide die Behuͤtung der Winterungsſaat im Herbſte, Winter und Fruͤh⸗ Behutung der jahr in Betracht. Gean un win⸗ Die Herbſtbehuͤtung findet nur auf fruͤhen und uͤppigen Saaten und auf dieſen mehr mit dem jar. Rindvieh wie mit den Schaafen ſtatt, weil man letzteren dieſes geile Gras zu dieſer Jahreszeit ſchaͤd⸗ lich haͤlt. Daß ſie ohne großen Nachtheil der Saat nur auf trockenem Boden und bei trockener Wit⸗ terung geſchehen duͤrfe, verſteht ſich von ſelbſt. Die Winter⸗ und Fruͤhjahrsbehuͤtung geſchiehet mit den Schaafen. Die Meinungen ſind ge⸗ theilt, ob ſie einen großen oder einen geringen Werth fuͤr die Schaafe habe, ob ſie moͤglichſt zu benu⸗ tzen oder ganz aufzugeben ſey? Wenn naͤmüich einige auf ſelbige fuͤr die Durchwinterung ihrer Schaa⸗

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