Teil eines Werkes 
Dritter Band (1811)
Entstehung
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168 Widen und Hutungen.

§. 364. Worauf es bei Zur Beurtheilung der Nahrhaftigkeit der Dreeſchweiden muͤſſen(vergl. Bd. I. S. 184.) fol⸗ den Dreeſchwei⸗ 5 2 fol⸗ den ankomme. gende Umſtaͤnde in Betracht gezogen werden: 1 1) Es kommt auf die Guͤte und natuͤrliche üͤbereinſtimmt, anM.. 2) Es ſtimmt jedoch die Staͤrke des Graswuchſes mit jener nicht voͤllig uͤberein, ſondern esiſt Acker derſelben Qualitaͤt und Grundmiſchung, ſeiner Lage und Feuchtigkeit nach, mehr oder minder zum Graswuchſe geneigt. Indeſſen iſt der Unterſchied auch wiederum nicht immer ſo groß als er ſcheint, indem das feinere Gras auf hohem Boden um ſo nahrhafter iſt. 3) Es kommt auf die Trachten an, welche dem Boden nach der Duͤngung abgenommen ſind, in⸗ dem mit jeder davon genommenen Ernte ſich die Kraft des Bodens und der Graswuchs vermindert.

4) Das Jahr, worin das Land zur Weide liegt, macht einen Unterſchied. Wenn keine kuͤnſt⸗ 3 liche Beſaamung geſchehen iſt, ſo hat ſich der Stamm der Graͤſer und Weidekraͤuter im erſten Jahre noch nicht genugſam verbreitet, und ſelbſt angeſaͤete Kraͤuter, z. B. weißer Klee, Pimpinelle, engli⸗

haben den Ackerboden ſelten ſo ſtark uͤberzogen, wie in den naͤchſtfolgenden Jahren.

Kraft des Bodens, welche mit ſeinem Koͤrnerertrage

ſches Raygras, Im zweiten und dritten Jahre des Dreeſchliegens iſt aber die Weide auf gewoͤhnlichen Bodenarten am reichhaltigſten. Im vierten und fuͤnften Jahre nimmt ſie wieder ab, weil ſich haͤufig Roos und

ſchlechte Kraͤuter erzeugen. Letzteres

ſt um ſo mehr der Fall, je ſchlechter der Boden iſt, und auf ſehr

kraͤftigen und reichen Boden, der zugleich zum Graswuchſe geneigt iſt, bemerkt man dieſe Abnahme nicht; vielmehr will man die Weide daſelbſt ſich immer verbeſſernd gefunden haben; welches man dem

3 ſtarken Beſatz mit Vieh und dem darauf fallenden Weidemiſt zuſchreiben kann. Labeue zur Be Ich habe am angefuͤhrten Orte die Meierſche Tabelle von dem Weidebedarfe einer Kuh mitge⸗ Bnanane Aner theilt, gebe ſelbige aber nach den in dieſem Werke angenommenen Klaſſen des Bodens und mit einigen Ackerdreeſch. Mir noͤthig ſcheinenden Berichtigungen umgearbeitet wieder. Fuͤr die fuͤnfte Klaſſe oder dem ſoge⸗ nannten Haferboden ſind zwei Abtheilungen angenommen. Unter a. wird derjenige begriffen, wel⸗ cher ſeiner ſandige Beſchaffenheit wegen in diefe Klaſſe kommt; unter b. derjenige, welcher ſeiner Kalt⸗ und Naßgruͤndigkeit wegen hierher gerechnet wird; indem letzterer im Graswuchſe betraͤchtlich ſtaͤrker

wie erſterer iſt.

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