162. Die Heuernte.. lich und dumpfig werden, und brauchbar bleiben. Es verſteht ſich jedoch, daß dieſe Methode beim Wieſenheu nur im Nothfalle anzuwenden ſey. S—
e z5. 352. 5
Eine andere, zwar nicht ſehr gebraͤuchliche, jedoch von vielen empfohlene Methode, gruͤnes
Heu mit vieler Erſparung der Arbeit zu machen, iſt folgende: ö Man ſetzt das noch gruͤne Gras, aber nur wenn es voͤllig lufttrocken iſt, ſogleich in ſchmale aber
Andere Metho⸗ de.
umm ſelbige mit der Hand herumlegt. Einiges Gras, wozu man das laͤngere und ſtaͤrkere auswaͤhlt, nimmt man aus den Schwaden zuſammen, und legt ſolches auf die Spitze des Haufens, ſo daß die Aehren abwaͤrts haͤngen. In dieſem pyramidaliſchen Haufen laͤßt man es dann ruhig ſtehen, bis es voͤllig trocken geworden, was manchmal in acht, zuweilen in vierzehn Tagen geſchieht, und wobei ſich das Heu innerlich voͤllig gruͤn erhaͤlt. 4. 6 Bei einer trocknen etwas windigen Witterung habe ich Gras in ſtaͤrkeren Haufen, ohne es anzu⸗ ruͤhren, ziemlich ſchnell trocken werden, und dabei voͤllig gruͤn bleibend geſehen. Um ſo leichter muß es in ſolchen ſchmalen Haufen gehen. Ein einfallender Regen wird ihm auch nicht ſchaden, und nur 1 das aͤußere verbleichen. Bei anhaltendem Regen aber moͤchten ſich dieſe Haufen doch zu feſt ſacken, und man wuͤrde ſie auseinander nehmen und umſetzen muͤſſen, wenn das Heu nicht dumpfig wer⸗ 4 ddeenn ſoll.
.§. 353.
Seuort, welche Es giebt einige Wieſen, deren Hauptgraͤſer es verlangen, daß man ſie eine geraume Zeit der 5 eeamt. dten Luft und dem Regen ausſetze, damit ſie dem Viehe unſchaͤdlich, ſchmackhafter und gedeihlicher wer⸗ den. Alle grobe, harte Graͤſer, Seggen und Binſen, aber auch beſonders das auf naſſen Bruͤchern ſchaͤtzbare blaue Perlgras oder Schmelen, Aira caerulea, erfordern dieſes, und man hat vom letztern Graſe eine Lahmung des Viehes bemerkt, wenn man jene Vorſicht beim Heumachen nicht beo⸗ bachtet hatte. In der Regel laͤßt man ſolches Heu vier bis ſechs Wochen liegen, damit es mehrere
Male tuͤchtig beregne.—
5. 354.
Bereitung des
braunen Heues. liegen, bei unguͤnſtigerer Witterung auch länger, wird dann, wenn es lufttrocken iſt, einmal ausge⸗ ſchuͤttelt und gewandt, dann aber ſogleich in kleine Haufen gebracht, und nachdem es darin einige Ta⸗ ge geſtanden, werden dieſe untereinander gemengt, und zu groͤßeren zuſammengebracht. Nachdem es hierin wieder einige Tage geſtanden, bringt man es noch etwas feucht unter ſtarkem Zuſammentre⸗ ten in Heu⸗Feimen. Hier erhitzt es ſich, geraͤth in Schweiß, beſaugt ſich und wird dann zu einer torfaͤhnlichen Maſſe. Man darf ſich hierbei durchaus nicht verleiten laſſen, das Heu luften und auf⸗ ſtochern zu wollen; vielmehr muß man es dicht zuſammenhalten, um den Zutritt der Luft abzuſchnei⸗
jedoch ſelten auf Boͤden, ſondern nur in Feimen haͤlt, muß nachher mit Meſſern vder mit einem ſchar⸗ fen Spaten abgeſtochen, oder gar mit einem Beile ausgehauen werden. Fuͤr dieſes braune Heu iſt man in vielen Gegenden ſehr eingenommen, und haͤlt es dem Viehe fuͤr gedeihlicher, wie das gruͤne Heu. Man beruft ſich hier auf Erfahrungen und Verſuche, die man mit gruͤnem Heu gemacht habe, und die keinesweges zum Vortheil deſſelben ausgeſchlagen waͤren. Man findet aber bei genaue⸗ rer Nachforſchung leicht, daß dieſes gruͤne Heu an Orten, wo man nur die Braunheu⸗Methode kennt, ſehr unvollkommen gemacht worden; und daß das braune Heu vor ſchlecht beweidetem und
1
möglichſt hohe Haufen auf, zu deren Befeſtigung man eine kleine Stange in die Erde ſteckt, und es
Um braunes Heu zu machen, bleibt das gemaͤhete Gras einen oder zwei Tage in Schwaden
den. Denn wo dieſe eindringt, entſteht Faͤulung und Schimmel. Dieſes braune Heu, welches man
verwittetten Ki nach anen Re zuriütr mn M mant aunöäſmmten b ſcheungen uͤder
Nan hct, Werkzeuge efn Zum We long in den Sc neun guß langen Aurerbalken ver geſpannt, wora Gras in Beweg ter dazu erford großer Erſparn ſeyn, welcher haͤufte. Das Zu man ſich zum des Heues in Seiten man ſammenknuͤpf welcher ſich au wäͤrts üͤberleh an, ſo daß bem thuͤrmt hat, ſ ſih dann der? tion geuͤbte den Der Eng daeen, w
Das men des Hel ig geladen! und es werde auszuwaͤhlen ſondern ihnen und das Gleie die eligenadu den in Valee


