Teil eines Werkes 
Dritter Band (1811)
Entstehung
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andere uͤbergehen muͤſſen. Man hat durch eine ſolche ungleichartige Miſchung ſcheckige, d. h. kranke Pflanzen hervorgebracht. Durch eine wirklich verbeſſernde Erdart, ſelbſt durch Mergel die aber mit der uͤbrigen Ackerkrume noch nicht durchmengt war, iſt der Acker auf mehrere Jahre verſchlechtert worden, und die gehoffte Wirkung hat ſich erſt gezeigt, nachdem dieſe Mengung vollſtaͤndig bewirkt war. Manche duͤngende Subſtanzen, insbeſondere diejenigen, welche durch ihre Wechſelwirkung auf den Humus und die vegetabiliſchen Stoffe ſich beſonders nuͤtzlich bezeigen, bleiben ebenfalls unwirkſam und koͤnnen ſogar nachtheilig werden, wenn ſie nicht in ihren feinſten Partikeln vermengt, mit den Par⸗ tikeln des Humus in Beruͤhrung kommen. Der gewoͤhnliche Stallmiſt verſagt zwar, wenn er minder innig mit dem Boden vermiſcht iſt, nicht alle Wirkung, indem naͤmlich ſeine aufloͤsbaren Theile die Erdkrume durchdringen; indeſſen ſchafft er doch nie den Vortheil, als wenn er durch wiederholtes Be⸗ ackern wollſtaͤndiger mit dem Boden gemengt und darin vertheilt iſt. eine horſtige und bunte Saat, indem die Pflanzen an einer Stelle uͤberfluͤſſige NRahrung finden, und an andern Mangel leiden und kuͤmmern. Da er ſich in ſolchen Faͤllen torfartig zuſammenhaͤngt, ſo be⸗ merkt man dies ſcheckige Anſehn der Saat oft noch in ſpaͤtern Jahren.

§. 104.

3) Die Heraufbringung einer andern Erdlage, um ſie den Einwirkungen der At⸗ moſphaͤre und des Lichtes auszuſetzen. Dieſe Wirkung der Aeration des Bodens haben aufmerkſa⸗ me Beobachter ſchon ſeit alten Zeiten anerkannt, und, um ſie zu erklaͤren, ihre Zuflucht zu manchen Hypotheſen genommen. Man hat die Wirkung derſelben mit der Salpetererzeugung verglichen, wo⸗ mit ſie in der That manches Aehnliche hat, indem ſich der Salpeter durch den Zutritt eines atmoſphaͤ⸗

Haͤufig giebt er im erſteren Falle

Heraufbrin⸗ gung einer an⸗ dern Erdlage.

riſchen Stoffes ebenfalls erzeugt, und um ſo ſtaͤrker erzeugt, je oͤfter eine neue noch ungeſaͤttigte Ober⸗

faͤche der Luftberuͤhrung dargeboten wird. Auch iſt derſelbe Stoff, naͤmlich das Oxygen, hier, wie bei der Salpetererzeugung, wirkſam. Durch die Mittheilung deſſelben erzeugen ſich naͤmlich, wie wir bei der Lehre vom Humus zeigten, die beiden Subſtanzen, in welchen der Kohlenſtoff als Hauptnah⸗ rung in die Pflanzen uͤberzugehen ſcheint, naͤmlich: die Kohlen ſaͤure und der Extraktioſtoff. Durch die Luftausſetzung erhaͤlt alſo der Humus erſt ſeine Fruchtbarkeit, wobei ohne Zweifel das Licht eine wichtige Rolle mit ſpielt. 4

Die aus dem Orygen mit dem Kohlenſtoff ſich bildende Kohlenſaͤure, welche in der unteren Luft⸗ ſchicht ruhet, in den Zwiſchenraͤumen der umgewandten Erde gewiſſermaßen eingeſchloſſen iſt, theilt ſich dem Erdboden mit. Nicht unwahrſcheinlich ſpielt ſelbſt das Azot der atmoſphaͤriſchen Luft, von ſeinem Oxygen getrennet, eine Rolle, und wird vom Thone angezogen. Doch bis wir die mancherlei Zerſetzungen, die hier vorgehen, genauer werden erforſcht haben, kann uns die ſo alte als allgemeine Erfahrung von der Fruchtbarkeit und Muͤrbheit, welche ſelbſt der rohe Thon erlangt, wenn er der at⸗ moſphaͤriſchen Einwirkung ausgeſetzt, in oft veraͤnderter Oberflaͤche ausgeſetzt worden, genuͤgen. Die⸗ ſe atmoſphaͤriſche Duͤngung oder Einziehung fruchtbarer Stoffe hat bei ſehr fleißiger Umwendung und Ruͤhrung des Bodens jede andere Duͤngung eine Reihe von Jahren hindurch aber freilich nicht voll⸗ ſtaͤndig und nicht auf immer erſetzen koͤnnen. Sie iſt nach du Hamel traité de la culture des terres, p. 64, ſo betraͤchtlich, daß man ſie ſelbſt mit den Augen wahrnimmt.Man pfluͤge, ſagt er,die Haͤlfte eines Feldes maͤßig, die andere aber ſehr oft, und dann beides ins Kreuz, und man wird die Erde des fleißig gepfluͤgten Stuͤckes weit brauner, als die des weniger gepfluͤgten, finden.

4) Die Auffangung, Verſenkung und Erhaltung der auf den Boden nie⸗ dergeſchlagenen Feuchtigkeit. In gebundenem thonigen Boden dringt keine Feuchtigkeit ein. Selbſt ein Erdkloß, der unzertruͤmmert darin liegen bleibt und einmal ausgetrocknet iſt, wird den gan⸗ zen Sommer hindurch in der Mitte trocken bleiben. Je mehr aber die Partikeln des Bodens von ein⸗

Auffangung u. Erhaltung der Feuchtigkeit,