„Nr Bemerkungen.
darauf folgenden Getreideernten, der Gerſte naͤmlich und des Rockens zuſammengenommen,
bemerkt. Ich bitte Andere darauf zu achten, da der Fall nicht ſelten vorkommt, daß man den 5 ganzen Brachſchlag wegen Mangels an Duͤnger im Fruͤhjahre noch nicht ganz mit Hackfruͤchten
beſtellen kann. Ich glaube indeſſen, daß es einen Unterſchied mache, ob man, beſonders die
Kartoffeln, dicht oder weitlaͤuftig pflanze, und in jenem Falle wirklich einen etwas hoͤhern Er⸗
trag davon habe, den ich aber nicht will, weil er die Bearbeitung erſchwert, und die Verbeſ⸗
ſerung des Ackers zuruͤckhaͤlt, und deshalb auch nur 160 Metzen, aber die ſchwache Einſaat ³ rach
von 10 Metzen berechne. Aus dieſen Gruͤnden ſetze ich ihre Ausſaugung auf 30, rechne ihnen 133
aber den Vortheil der Bearbeitung gleich der Brache mit 10 wieder zu gut. b) Rocka
2— An alle mir bekannten Erfahrungen gehalten, finde ich dieſe Saͤtze paſſend. Ich bin aber—) Getſe,
. uͤberzeugt, daß ſie noch mehr berichtigt werden koͤnnen. Insbeſondere moͤchte auf verſchied«, h Lute nem Boden ein verſchiedenes Verhaͤltniß in einem oder dem anderen Stuͤcke eintreten. Außer⸗ 9 Jua, 4 cordentlicher Boden darf gar nicht in Betracht kommen, deſſen Kraft man zuweilen faſt zu ver⸗*) hefer, mindern, nicht zu vermehren trachtet. 9 Juach
Daß eine gewiſſe Ordnung in der Natur hier ſtatt ſnde, wodurch ſich der Ertrag der 1) Rocken
Ernten beſtimmt, wird wohl kein aufmerkſamer Beobachter leugnen. Daher die Gleichmaͤßig⸗ i) Gerſte,
keit der Ernten im Durchſchnitt einer Reihe von Jahren, die man ſeit Jahrtauſenden beobach⸗ tet hat. Daher nach einer ſehr reichen Winterungsernte hoͤchſtens eine mittelmaͤßige der Soͤm⸗ merung, und nach einer ungewoͤhnlichen Soͤmmerung zwei Jahre darauf ſelten eine vorzuͤgliche 3 Winterung bei der Dreifelderwirthſchaft. So entſteht der Wechſel uͤberreicher und kaͤrglicher Ver 3 Ernten, indem jene, durch die Jahreswitterung beguͤnſtigt, aus dem Boden uͤber die Gebuͤͤlr aausziehen; dieſe dagegen, von der Witterung zuruͤckgehalten, dem Boden mehr hinterlaſſen, als ſie ihrer Natur nach thun ſollten. Eine aufmerkſame Beobachtung dieſes Naturgeſetzes koͤnnte uns zu Maaßregeln leiten, die uns gerade in den Jahren eine gute Ernte ſichern, wo der gewoͤhnliche Wirthſchaftsgang eine ſchlechte erzielt, indem wir auf dieſes die volle Kraft aufſparen, welche ſelbſt den unguͤnſtigen Einfluß der Witterung uͤberwindet. So kann dann wirklich ein ſchlechtes Jahr fuͤr einen ausgezeichneten Landwirth hoͤchſt vortheilhaft werden,
— und ſo ſagt es auch dem allgemeinen Beſten in dieſer Hinſicht zu, daß ein gleiches Feldſyſtem ferner nicht allgemein herrſche.) 131¾ Da die Verſtaͤrkung der Bodenkraft durch zweierlei Mittel erreicht werden kann, 1) durch ereſ ſtaͤrkere Duͤngung, 2) durch Verſchonung mit reifenden Fruͤchten; ſo muß es jeder nach ſeinrer 1) Kocken individuellen Lage berechnen, welches von beiden, oder in welchem Verhaͤltniſſe er beide Mittel c) Gerſte anwenden koͤnne. Wenn man erſt dahin gelangt iſt, daß man das Material zur ſtaͤrkern Duͤn⸗) Vrahe gung ſelbſt produzirt, ſo giebt erſteres ohne Zweifel den hoͤhern Ertrag; bevor man jenes aber 18 thun kann, wird man letzteres mit groͤßerm Erfolge, als erzwungene Huͤlfsmittel„ die in der Jotm Regel nicht nachhaltend ſeyn koͤnnen, anwenden. 3 f) Geis Da dieſe Lehre nun wichtig genug ſcheint, um eine klare Anſicht davon zu geben, und 9) Klee alle Mißverſtaͤndniſſe zu vermeiden, ſo will ich als Exempel noch eine Berechnung des Kraft⸗ 4) Rock gewinns und Verluſtes der S. 9 u. f. tabellariſch dargeſtellten Wirthſchaften beifuͤgen. Fuͤr die) Gerſt
Einſaat will ich nur 2 Metzen per Jochart annehmen, und von dem dort angegebenen Total⸗ ertrage abziehen, um nach den Koͤrnern die ausgezogene Kraft zu berechnen
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