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Stallfutterungsſyſtem. 24 1
me fuͤr die Schafe bewirkt werden wird. Ob uͤbrigens bei hoͤherer Kultur die thieriſchen Produkte in ihrem Preiſe gegen den Preis anderer Dinge fallen werden, iſt noch problematiſch, indem zu⸗ gleich mit deren ſtaͤrkern Erzeugung auch die Konſumtion zunimmt; weil zugleich damit die Na⸗ tionalwirthſchaft und Reichthum ſammt der Bevoͤlkerung ſteigt. Auf keinem Fall aber koͤnnen ſie unter ihren natuͤrlichen Preis fallen, d. h. denjenigen, der ihre Hervorbringungskoſten und den gerech⸗ ten Profit bezahlt, weil, wenn dies geſchaͤhe, die angeſtrengtere Produktion ſogleich nachlaſſen wuͤrde. Auch bezweckt die Stallfutterungswirthſchaft nicht allein eine groͤßere Produktion thieriſcher Subſtan⸗ zen, ſondern eben ſo ſehr eine Erſparung des Bodens fuͤr vegetabiliſche Praduktionen und Vermehrung des dazu erforderlichen Duͤngers.
§. 390.
Es ſcheinen alſo die Gruͤnde gegen die Stallfutterung und die damit nothwendig verbundene hoͤhere Ackerkultur— ſoll jene anders von Beſtande ſeyn— einzeln betrachtet, unerheblich. In⸗ deſſen koͤnnen ſie doch zuſammengenommen in einzelnen Faͤllen die Einfuͤhrung derſelben vorerſt unraͤth⸗ lich machen, und der Weidewirthſchaft bei einer guten Feldemtheilung das Wort reden. In Gegen⸗ den, wo die Manipulation der Stallfutterung noch ganz unbekannt iſt, wo man bei der dienenden Klaſſe ſowohl als bei denen, welchen man die ſpezielle Aufſicht uͤbertragen muß, Vorurtheile und Wi⸗ derwillen dagegen antrifft, gehoͤrt wenigſtens eine ſehr genaue Aufſicht dazu, die vielleicht jeder Ein⸗ zelne dieſem Zweige der Wirthſchaft, bei vielen andern neuen Einrichtungen, nicht widmen kann. Man muß ſich daſelbſt die Menſchen dafuͤr erſt zuziehen, oder die Hauptviehwaͤrter aus andern Ge⸗ genden kommen laſſen.
Nicht an ſich, ſondern in Hinſicht des hoͤhern Wirthſchaftsbetriebes, welcher damit verbunden iſt, erfordert ſie ein berraͤchtlich groͤßeres Betriebskapital. Beſonders aber wird ſie da minder an⸗ wendbar ſeyn, wo man Grund und Boden gar nicht zu ſparen hat, ſondern deſſen faſt einen Ueberfluß beſitzt, weil man Arbeit und Koſten dafuͤr auch bei einer minder intenſiven Bewirthſchaftung herbeizu⸗ ſchaffen nicht vermoͤgend iſt. In ſolchen Faͤllen wird Wechſelwirthſchaft mit Weide wenigſtens vorerſt angemeſſener ſeyn, und dann um ſo leichter zur Stallfutterung uͤbergehen koͤnnen. Dagegen wird die Stallfutterung immer in dem Verhaͤltniſſe vortheilhafter, in welchem der Werth des Grundes und Bodens ſteigt, und in welchem groͤßerer Verlag auf die Landwirthſchaft verwandt wird.
Am wenigſten paßt ſich die Stallfutterung auf ſehr ſandigem Boden, der weniger als 25 Pro⸗ zent Lehm und Humus enthaͤlt. Dieſem Boden iſt die ſogenannte Ruͤhe oder das Eindreeſchen und der We degang beſonders nuͤtzlich, um ihm die Bindung zu geben, die er bei zu haͤufiger Beackerung gaͤnzlich verliert..
Auch iſt er fuͤr die Schafe mehr wie fuͤr Rindvieh geeignet, deren Stallfutterung vorerſt ſich noch nicht verbreiten wird, und wenigſtens auf ſolchem Boden nicht paßt. Der Futtergewaͤchsbau
fuͤr den Sommer iſt hier der duͤrren Zeiten wegen auch bei zureichender Duͤngung noch immer ſehr miß⸗
lich, ſo ſicher auch der Bau der Futterwurzeln fuͤr den Winter darauf betrieben werden kann.
§. 391.
Man unterſcheidet unter ganzer und halber Stallfutterung. Unter letzterer verſteht man nicht,— was ſonſt auch ſtatt findet— daß ein Theil des Viehſtapels auf dem Stalle bleibt, und der andere weidet, ſondern daß das Vieh ſeine Nahrung taͤglich zum Theil von der Weide holt, zum Theil im Stalle erhalt. Dieſe halbe Stallfutterung haben manche in Anſehung der Benutzung des Viehes fuͤr die eintraͤglichſte Art gehalten, und dabei den groͤßten Molkenertrag gehabt. Es iſt auch natuͤrlich,
Erſter Theil. H h
Wahre Hinder⸗ niſſe derſelben.


