Der Feuchtwechſel.
deren Wuchs nie zu ůppig werden kann, theils auch weil er hier das Unkraut auf eine unſchaͤdliche
Weiſe hervortreibt, ſolches aber nicht zur Reife kommt. Er wird hier durch ſchnellen Umbruch der gruͤnen Stoppel mit dem Boden gemengt und innig vereinigt, und verliert doch ſeine erſte Geilheit,
welche die junge Getreidepflanze zu ſtark treibt. und vor allem Lagerkorn erzeugt.
8) Es iſt keine weſentliche Bedingung, daß die Haͤlfte des Ackers zur Viehfutterung beſtimmt
werde, wohl aber, wie aus dem Geſagten erhellet, daß nur die Haͤlfte eigentliches Getreide trage. Von verkaͤuflichen Fruͤchten uͤberhaupt kann, wenn man will, weit mehreres, und zwar, ſobald ein hinlaͤnglicher Duͤngervorrath geſammelt iſt, das eintraͤglichſte unter allen gebauet werden. Nur iſt es, um zu dieſem Ueberfluß von Duͤnger zu gelangen, der hier mit der vollkommenen Bearbeitung verbun⸗ den ſo erſtaunliche Wirkung thut, mehrentheils noͤthig in der erſten Rotation ſich mit der Paͤtfte der verkaͤuflichen Fruͤchte zu begnuͤgen, um des Futters vollkommen genug zu bauen.
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5. 37.
Bedingungen Die nothiwendigen Erfordernif e einer auf dieſe Regel der Fruchtfolge gegruͤndeten Wirthſchaft,
detedneh⸗ bei deren Mangel die Einfuͤhrung unmöglich iſt, oder doch nur unvollkommenes Stuͤckwerk bleibt,
ſtems. ſind folgende: 1) Vollkommenes Eigenthum und freie Benutzung des Feldes, eine Abweſenheit aller Servitute und Rechte, die ein anderer darauf hat, oder doch eine zweckmaͤßige Beſchraͤnkung derſelben.
2) Eine gute und nicht zu ſehr getrennte oder zu weit entfernte Lage der Felder. Das Gegen⸗ theil macht wenigſtens ungemeine Schoierigeaten bei dieſer eine ununterbrochene Aufmerkſamkeit for⸗.
dernden Kultur.
4 3. Bei ihrer Einfuͤhrung; ein nicht zu ſehr ausgemagertes Land oder beſondere Häͤlfsquellen, um
ſich den erſten kraftvollen Duͤnger zu verſchaffen. Sie ohne ſolche auf einem durch die Felderwirth⸗
3 ſchaft erſchoͤpften Boden einfuͤhren zu wollen, erfordert wenigſtens große Aufopferungen oder die An⸗
lage eines betraͤchtlichen Kapitals, indem der Bau verkaͤuflicher Fruͤchte vorerſt ſehr eingeſchraͤnkt wer⸗ den muß, um genugſame Futterung, d. h. Duͤngermaterial zu gewinnen. Ihre Einfuͤhrung iſt des⸗ halb nach der gewoͤhnlichen Koppelwirthſchaft, die ihren Acker in mehrere Kraft erhalten hat, in der Regel weit leichter als nach der mehrentheils erſchoͤpfenden Dreifelderwirthſchaft, und in manchen Faͤllen iſt es rathſam, durch jene hindurch zu der hoͤhern Wirthſchaft uͤberzugehen. Von den zweck⸗ maͤßigſten Huͤlfsmitteln bei dem Uebergange werden wir weiter reden.
4) Mehrere Arbeit. Es wird zwar mehrentheils diejenige Menſchenzahl, welche in der Felder⸗ wirthſchaft zu einer ſchnellen und gehoͤrigen Ausfuͤhrung der Ernte noͤthig war, zureichen, alle Arbeiten dieſer Wirthſchaft zu vollfuͤhren; ſie muͤſſen aber in eine groͤßere und anhaltende Thaͤtigkeit dabei ge⸗ ſetzt werden. Die Vertheilung der Arbeiten durch das ganze Jahr kann ſo eingerichtet werden, daß ſich eine ununkerbrochene Reihe von Beſchaͤftigungen und beſtaͤndiger Verdienſt fuͤr die Menſchen,
ſelbſt fuͤr die ſchwachen Alten und Kinder dabei ſinde. Dieſe Arbeiten erfordern zwar keinesweges eine
ſchwer zu erlangende Kunſtfertigkeit; indeſſen findet doch eine mehrere Theilung der Arbeit und eine daraus erfolgende groͤßere Uebung in denſelben und in der Handhabung gewiſſer Werkzeuge dabei ſtatt,
wodurch die Arbeit leichter und wohlfeiler wird. Daß ſich bei dieſer Wirthſchaft gewoͤhnlich der An⸗
reiz zu mehreren Meliorationen vorzuͤglich findet, und dazu wiederum mehrere Arbeiter erfordert wer⸗ den, haͤngt nicht unmittelbar mit derſelben zuſammen. Eine vermehrte Anſpannung kann nur wegen der ſtaͤrkern Duͤngerausf uhr, der groͤßeren Ernten und der mehr zu verfahrenden Produkte noͤthig
werden. Die Beackerung und Beſtellung ſelbſt wird eher dadurch erleichtert. Denn wenn gleich ei⸗
nige Operationen bei der Feldbeſtellung hinzukommen, die bei andern Wirthſchaften nicht gewoͤhnlich
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