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Der Fruchtwechſel. 223
moſphaͤriſchen Stoffen hervor. Unter der dunklen Beſchattung, die Erbſen und Wicken und gut ſte⸗ hender Klee geben, ereignen ſich zwiſchen den Gasarten, welche die Pflanzen aushauchen und ein⸗ ſaugen, und den Partikeln des Bodens. mannigfaltige Verbindungen, denen wir zwar auf die Spur gekommen ſind, jedoch noch nicht beſtimmt genug kennen gelernt haben. Vom Vorhandenſeyn emer mephitiſchen Luft unter der Decke dieſer Gewaͤchſe kann man ſich ſchon durch den Geruch uͤberzeu⸗ gen. Der Wind entfuͤhrt dieſe Gaſe und Ausduͤnſtungen nicht leicht, das Licht zerſetzt ſie nicht, und es erhaͤlt ſich eine gleichere Temperatur darunter. Daher findet man unmittelbar nach dem Abmaͤhen einer ſolchen dichten, blattreichen Saat auch den bindigſten Erdboden locker, poroͤs und durch die in⸗ nere Gaͤhrung aufgetrieben. Seine Oberflaͤche hat eine ſchwaͤrzere Farbe. Er iſt frei von Unkraut und man ſieht in den erſten Tagen nichts darauf, wie Stoppel und Erde. Aber in ſehr kurzer Zeit begruͤnt er, und die aͤußerſt lebhafte Vegetation der wilden Kraͤuter, welche darauf vorgeht, beweiſ't daß er einen Reichthum nahrhafter und ſchnell in die Pflanzen uͤbergehender Stoffe angeſogen habe; weshalb es ſo wichtig iſt, ihn durch ſchnelles Umpfluͤgen rein zu erhalten, und die Lockerheit der Ober⸗ flaͤche zu benutzen. Ganz anders verhaͤlt ſich der Boden nach dem Abmaͤhen einer halmigen Getreide⸗ frucht. Seine Oberflaͤche iſt feſt geſchloſſen, mit einer Borke uͤberzogen und duͤrre, und obendrein mit Unkraut aller Art bedeckt, ſo daß er ein mehrmaliges Pfluͤgen erfordert, bevor er zur Aufnahme einer andern Saat geſchickt wird.
Aber die ſtarken tiefer eindringenden Wurzeln dieſer Gewaͤchſe aͤußern auch, abgeſehen von der chemiſchen, eine hoͤchſt vortheilhafte mechaniſche Wirkung auf den bindigen Boden. Abgeſtorben, aber noch nicht verweſet, bilden ſie lauter hohle Roͤhren, welche den Boden trennen, locker erhalten und der atmoſphaͤriſchen Luft Zutritt verſchaffen. Sie verſetzen dadurch die Stelle eines mehrmaligen Auflockerns durch den Pflug, und machen eme einfaͤhrige Beſtellung zureichend.
Dieſe Huͤlſenfruͤchte ſcheinen alſo, ſelbſt wenn ſie reifen und nahrhaften Saamen tragen, den Boden nach allgemeiner Erfahrung, wenig zu entziehen, was ſie ihm nicht auf eine andere Art wie⸗ dergeben, wenn man auch nicht annehmen will, daß ſie ein verſchiedenes Verhaͤltniß von Urſtoffen ge⸗ brauchen. Werden ſie aber gruͤn vor der Bildung des Saamens gemaͤht, ſo iſt es unverkennbar, daß ſie den Boden wirklich bereichern und in den Stand ſetzen, eine Frucht zu tragen, wozu er vorher un⸗ vermoͤgend war. Eine unerlaͤßliche Bedingung iſt es aber, daß ſie dicht und uͤppig ſtehen, indem ſie ſonſt alle dieſe Vortheile nicht gewaͤhren, vielmehr das Gegentheil thun, den Boden dicht und hart machen. Deshalb iſt es nothwendig, ſie in der vollen Kraft des Ackers zu ſaen, wenigſtens auf keinem andern Boden, als der ihnen beſonders zuſagt, wie der kalkhaltige Lehm es thut. Und da ihr Ge⸗ deihen dennoch manchen Zufaͤlligkeiten unterworfen iſt, ſo wird der weiter hinausdenkende Landwirth ſie gruͤn abmaͤhen oder unterpfluͤgen, ſobald ihr Mißrathen entſchieden iſt. 3
§. 363.
Wenn diejenigen Gewaͤchſe, welche wir unter dem Namen der Hackfruͤchte begreifen, und eben⸗ falls unter die verbeſſernden Zwiſchenfruͤchte zaͤhlen, zwar, wie oben geſagt, dem Boden einen Theil ſeiner naͤhrenden Stoffe entziehen, und alſo, wenn dies nicht merklich werden ſoll, eine ſtaͤrkere Duͤn⸗ gung erfordern, wie noͤthig geweſen waͤre, wenn man ſtatt derſelben eine reine Brache gehalten haͤtte, ſo vertreten ſie doch durch ihre Bearbeitung, die man ihnen vermittelſt zweckmaͤßiger Inſtrumente ſo bequem geben kann, die Stelle der Brachbearbeitung. Sie thun dies ſogar mit betraͤchtlich minderem Arbeitsaufwande und die Lockerung und Pulverung des Bodens, die Luftausſetzung, die Mengung ſeiner Beſtandtheile, wenn man will, die Vertiefung deſſelben durch Heraufholung eines Theiles des Untergrundes, die Vertilgung des Unkrauts, wird unter gehoͤriger Behandlung dadurch eben ſo gut, wie durch die Brache erreicht. Die große Menge von thieriſcher Nahrung aber, welche ſie geben, erſetzt durch den Miſt die Kraft, die ſie ausziehen, faſt zwiefach. nd laͤßt man ſie— wie freilich nicht


