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en gerug niſſ haben und Sin, ſolche iher ihrem Vi⸗ in ſolchen einige ſeger atigkeit des f, anzueig⸗ Wenn kei⸗ haͤltniſſe da e ihn in je⸗ heinlichkeit ooden ſeyn, e durch ſei⸗ n, warum men, wenn dieſe Vol⸗ icht darauf Verhaͤltniß Verhaͤlt⸗ denn dieſe dazwiſchen Durch ſol⸗ eine Pflan⸗ e dieſe be⸗
nicht einen zinſict auf dem Stoffe ien. Hier z vortheil⸗ jeder er⸗ baue. Wh dene Fruch⸗
Der Fruchtwechſel. 221
te zugleich auf demſelben Beete untereinander wachſend, und nach der einſtimmigen auf lange Erfah⸗ rung beruhenden Verſicherung dieſer Gaͤrtner wuͤrden ſie ihr Land, ihren Duͤnger und ihre Arbeit bei weitem nicht ſo hoch benutzen, wenn ſie jedesmal nur eine Pflanze abgeſondert baueten. In der rich⸗ tigen Auswahl dieſer Fruͤchte beſtehe, ſagen ſie, ihre groͤßte Kunſt, woraus ſie ein Geheimniß machen, und in welcher es einer dem andern zuvorzuthun ſucht.
Aber auch beim Feldbau iſt der Vortheil verſchiedener Gemengearten in manchen Gegenden all⸗ gemein anerkannt und entſchieden. Eine Huͤlſenfrucht— Bohnen, Erbſen und Wicken— mit ei⸗ nem Getreide— Sommerrocken, Hafer oder Gerſte— ausgeſaͤet, giebt einen reichlichern Ertrag als eins von beiden allein gebauet. Ja, man hat laͤngſt bemerkt, daß Huͤlſenfruͤchte unter dem Ge⸗ treide auf ſo duͤrrem Boden, wo ſie allein gar nicht fortkommen wuͤrden, einen guten Ertrag geben, ohne dem Getreide merklich zu ſchaden. So geraͤth nach allgemeiner Erfahrung der Weizen unter Ro⸗ cken geſaͤet auf Aeckern, wo der Weizen allein nicht fortkommt; man hat ſogar den Ertrag des Weizens allein in dieſer Mengung ſtaͤrker gefunden, als wenn bloßer Weizen geſaͤet war. Dieſes Gemenge ge⸗ raͤth auch, wenn es in die We zenſtoppel geſaͤet wird, in welcher Weizen allein, der allgemeinen Er⸗ fahrung nach, auch auf dem ihm zutraͤglichſten Boden, durchaus nicht gedeihet.
So beſtaͤtigt die Erfahrung allerdings jene Hypotheſe: daß durch eine Zwiſchenfrucht anderer Art das geſtoͤrte gerechte Verhaͤltniß der Urſtoffe fuͤr eine Getreideart wieder hergeſtellt werden koͤnne. Weizen in Weizenſt ppel geraͤth, wie eben geſagt, durchaus nicht. Auch Weizen nach Gerſte— es ſey denn ungemein ſtarker Boden, den man nur zu entkraͤften ſuchen muß— wird ſchwach. Rocken nach Rocken geht noch am beſten. Aber der Koͤrnerertrag ſinkt doch tief herunter. Bringt man nun aber zwiſchen dieſe Fruͤchte ein Gewaͤchs aus der Diadelphiſtenklaſſe, Erbſen, Wicken, Bohnen oder Klee, und darnach dann jene zweite Frucht wieder, ſo gedeiht ſie vollkommen. Ja, wenn man jene Fruͤchte gruͤn gemaͤht hat, oder der zweite Wuchs des Klees untergepfluͤgt iſt, ſo wird das zweite Ge⸗ treide oft beſſer als das erſte. Dieſe und andere Erfahrungen der Art ſind ſo allgemein anerkannt, und fallen jedem Beobachter ſo auf, daß ich mehrere anzufuͤhren und weitlaͤuftiger daruͤber zu reden mich enthalte, da ich bei der Lehre vom Bau einzelner Gewaͤchſe darauf zuruͤckkommen muß.
1§. 358.
Die Gaͤrtnerei liefert unzaͤhlige Beweiſe, daß Erde fuͤr ein Gewaͤchs vorerſt untauglich geworden ſey, andere Gewaͤchſe aber noch ſehr gut abtragen konne. Die Miſtbeeterde iſt nach einmaligem Ge⸗ brauche fuͤr daſſelbe Gewaͤchs, z. B. die Melonen, durchaus nicht mehr tauglich, bis ſie mehrere Jah⸗ re der Atmoſphaͤre ausgeſetzt gelegen und mit friſchem Miſte wieder durchgearbeitet worden. Aber Schminkbohnen, Lactuken und andere Kraͤuter traͤgt ſie noch. Luxuriirende Blumen, wie die Relken, erfordern eine haͤufige Erneuerung der Erde in den Scherben, wenn ſie gleich noch uͤberfluͤßig fett zu ſeyn ſcheint, und der Blumenliebhaber nimmt nie dieſelbe Erde wieder zu derſelben Blumenart. Jun⸗ ge Obſtbaͤume duͤrfen nicht auf dieſelbe Stelle gepflanzt werden, wo ein alter Baum gleicher Art ge⸗ ſtanden hatte. Bei den Baumſchulen iſt es allgemeine Regel, mit den Revieren zu wechſeln.
Ich und mein ſeeliger Freund Einhof hatten mehrere Male Anſtalten gemacht, Verſuche anzuſtel⸗ len uͤber die Veraͤnderung, welche der Humus im Boden erleidet, wenn ein Gewaͤchs gewiſſer Art bis zur Erſchoͤpfung darauf gebauet wuͤrde. Aber wir ſind darin geſtoͤrt worden, und ſolche Verſuche haben große Schwierigkeiten und Hinderniſſe, die man, ohne beſtaͤndig darauf zu achten, nicht leicht uͤberwindet, da ſie unter freiem Himmel angeſtellt werden muͤſſen.*—
Es kann ſo mancher Zufall nicht abgewehrt werden, der in einem Augenblicke die Arbeit vieler Jahre zerſtoͤrt, und kein ſicheres Reſultat gewinnen läßt. Es aehoͤrt ein beſonderer gut umzaͤunter, den Verſuchen einzig gewidmeter Garten dazu, aus welchen man auch Voͤgel und Inſeeten verbannen koͤnnte..


