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Erster Band (1811) Begründung der Lehre und des Gewerbes : Oekonomie oder die Lehre von den landwirthschaftlichen Verhältnissen
Entstehung
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Mangel der⸗ ſelben.

218 Die Koppelwirthſchaft.

Ferner iſt die Arbeit nicht nur mehr geordnet und gleichmaͤßiger, ſondern auch allerdings gerin⸗ ger, wie bei jeder anderen Wirthſchaftsart. Deshalb paßt ſie ſich vor allen andern in den Gegenden, wo der Arbeiter weniger, beſonders aber keine außerordentliche und hinzuzunehmende zu haben ſind.

Man gebraucht ein Jahr wie das andere dieſelbe Zahl von Zugvieh und von Menſchen, und die Ar⸗ beit derſelben iſt durch alle Jahreszeiten ſo gut wie moͤglich vertheilt. welche man in einer Periode gebraucht, in der andern nicht beſchaͤftigt werden koͤnnen, ſo ſind ſie ein⸗

Wenn gleich die Menſchen,

mal daran gewoͤhnt, alsdann keinen Verdienſt in der Wirthſchaft zu haben, und ſuchen ſich einen

Nebenerwerb, oder ſchlafen.

In minder kultivirten und bevoͤlkerten Laͤndern, wobei den großen noch wenig benutzten Land⸗ flachen eine extenſive Wirthſchaft unſtreitig rathſamer, wie eine intenſive iſt, findet ſie vor allen andern die nuͤtzlichſte Anwendung, und ich wuͤrde in dem Falle vorerſt an der hergebrachten Form kaum etwas aͤndern.

Sie hat den großen Vorzug, daß ſie nachher ſo leicht eine totale Abaͤnderung verſtattet, den

Uebergang zu jeder andern Wirthſchaftsart erleichtert, und gewiſſermaßen vorbereitet; ja ſogar eine zweckmaͤßige Parzelirung großer Guͤter am beſten einleiten kann, indem die Einrichtung einer beſond

Wirthſchaft auf jeder geruhten Koppel ſo leicht auszufuͤhren iſt

§. 354. Aber von der moͤglichſten Vollkommenheit im Allgemeinen und ohne Ruͤckſicht auf beſondere Lo⸗ kalitaͤten, die der hoͤheren Vervollkommnung uͤberhaupt im Wege ſtehen können iſt ſie noch weit entfernt. Nach der Hollſteiniſchen Methode iſt der Ertrag des Fruchtbaues nach dem Verhaͤltniſſe der

im Acker beſindlichen Kraft, wie man auch allgemein anerkennt, zu geringe. Bei der Mecklenburgi⸗

ſchen dagegen liegt der Mangel am Viehſtande keinesweges in zu geringer Kopfzahl; denn dieſe hat man oft nur zu ſtark gemacht aber an zureichender Nahrung fuͤr daſſelbe, im Sommer ſowohl als im Winter. Hieraus erfolgt nicht nur eine zu ſchwache Benutzung deſſelben, ſondern was vielleicht wich⸗ tiger iſt, Mangel an Duͤnger, durch deſſen Abhelfung bei der ſehr guten Beackerung ein ungleich hoͤhe⸗ rer Kornerertrag zugleich mit einer mehreren Zunahme der Kraft im Acker bewirkt werden koͤnnte. Der Korn⸗ und Strohgewinn wird ferner aber in beiden Wirthſchaftsarten durch die ununter⸗ brochene Folge von drei, vier und mehrern Getreideſaaten ungemein vermindert, und wenn gleich der Mecklenburger nach ſeiner trefflich bearbeiteten Brache in der Winterung das gewinnt, was der Acker

nach ſeiner Kraft zu geben vermag, ſo ſchlagen doch die uͤbrigen Fruͤchte, insbeſondere die dritte und

vierte ſo ſehr zuruͤck, daß im Ganzen der Koͤrnergewinn nur auf 4 bis Korn in Mecklenburg an⸗ genommen wird. 4 Durch mehreren Futtergewinn und eine andere Folge der Fruͤchte wuͤrde ſich ohne Zweifel der Er⸗ trag des Ackers im Koͤrnerbau ſowohl als in der Viehnutzung betraͤchtlich vermehren laſſen, wenn, wie viele auch bereits angefangen haben, eine andere Beſtellung der unter dem Pfluge ſtehenden Schlaͤge eingefuͤhrt wird, ohne daß man darum noͤthig habe, die einmal beſtehenden Schlageinthei⸗ lungen betraͤchtlich abzuaͤndern, oder Stallfutterung, bei der ſich manche ſo große Schwierigkeiten denken, einzufuͤhren. Um die Zweckmaͤßigkeit dieſer Abaͤnderungen und die Art und Weiſe derſelben klar darzuſtellen, muͤſſen wir an dieſem Orte eine der wichtigſten Lehren, naͤmlich die vom Fruchtwechſel, vorlaͤufig

in ein helleres Licht zu ſtellen ſuchen; obwohl ſie eigentlich erſt bei der allgemeinen Lehre von der vege⸗

tabiliſchen Produktion vorgetragen werden ſollte.

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