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Die Koppelwirthſchaft. 217
der insgemein weder ſchreiben noch rechnen kann— dieſes zu dirigiren und in Ordnung zu hal⸗ ten vermag.
Der Viehſtand iſt in der Regel verpachtet, und fuͤr ihn ſorgt der Hollaͤnder, der dann auch auf die Wieſen⸗ und Heuwerbung ſehr aufmerkſam iſt, und dem Adminiſtrator der Wirthſchaft ſehr gern die Muͤhe dabei abnimmt, wenn er ihn nur machen laͤßt. Das Vieh hat ſeine zugemeſſene Weide im Sommer, und bekommt das gewonnene Heu und Stroh im Winter, was das Zugvieh uͤbrig laͤßt. Muß es ſich in minder fruchtbaren Jahren gleich kuͤmmerlich damit behelfen, ſo weiß man doch, daß es nothduͤrftig durchkommt, und weiter kuͤmmert ſich der Herr der Wirthſchaft um nichts. Der Hol⸗ laͤnder hat ſeinen Kontrakt ſchon ſo gemacht, daß er zur Noth auch dabei beſtehen kann.
Durch dieſen feſten Gang der Wirthſchaft und bei der Gleichmaͤßigkeit des Ertrages iſt aber in der Regel der eigentliche Profit des Gewerbsbetriebes geringer. Ein Gut giebt ſeine beſtimmte Ren⸗ te, und dieſe iſt mit dem reinen Ertrage der Wirthſchaft im Durchſchnitte der Jahre faſt gleich. Man kauft ein voͤllig eingerichtetes Gut, was nicht noch beſondere bisher unentdeckte Quellen hat, ziem⸗ lich ſicher, aber kann auch, ſo lange man in dieſer Wirthſchaft bleibt, nicht viel mehr als die Ren⸗ te davon haben; es ſey denn durch außerordentliche Konjunkturen, die den Kornpreis ſehr in die Hoͤhe treiben.
Ich ſage darumtnicht, daß ein ſpekulirender Kopf nicht auf vielen einzelnen Guͤtern Gelegenheit finde, durch Meliorationen ſich betraͤchtliche Vortheile zu verſchaffen. Aber dies iſt etwas anderes, als der eigentliche Wirthſchaftsbetrieb, und findet nur unter beſonderen Lokalitaͤten ſtatt. Ungeachtet vieles dieſer Art aufgeſucht und jetzt ſo leicht nicht mehr zu finden iſt, ſo iſt doch allerdings noch wohl manches auf Guͤtern, die in Koppelwirthſchaft liegen, verborgen.
§. 353.
Die bequeme Regelmaͤßigkeit dieſer Wirthſchaft empfiehlt ſie beſonders auf ſehr großen Guͤtern. Iſt ſie daſelbſt einmal eingerichtet, ſo kͤnnen 4000 Jochart oft mit weit geringerer Aufmerkſamkeit und Sorge bewirthſchaftet werden, als auf eine andere Weiſe 400 Jochart. Die allgemeine Aufſicht iſt ſehr leicht zu fuͤhren, ſobald man ſich nur eine Ueberſicht des Ganzen einmal erworben hat. Jede Arbeit hat ihr beſtimmtes Maaß und ihre beſtimmte Zeit. Das ſie mit den einmal angemeſſenen Kraͤften zu rechter Zeit vollendet ſeyn muͤſſe, weiß der Ackervoigt oder Vorpfluͤger, und er richtet ſich darnach ein. Nur darf man den Gang der Geſchaͤfte nicht im mindeſten ſtoͤren, weil ſonſt alles aus ſeiner Ordnung kommt, und nicht mehr eingreift. Es iſt eine Maſchine, in welcher die Verruͤckung des Einen alles verruͤcket, und bei welcher es ſchwer iſt, eine Veranderung, die ſich uͤber alle Theile erſtrecken muß, zu machen, ohne alles auf einen Augenblick in Stillſtand und in eine ganz neue Ord⸗ nung zu bringen. Aendert oder ſtoͤrt man aber nichts, ſo geht es regelmaͤßig ſeinen Gang fort, und leiſtet die erwartete Wirkung. Deshalb fuͤrchten ſich dann auch nicht ohne Grund viele, nur die min⸗ deſte Abaͤnderung, die ſie ſonſt wohl fuͤr vortheilhaft erkennen, zu veranſtalten. Der Bau von 5 Jochart Klee oder Kartoffeln auf einer Brachkoppel von einigen 100 Jochart kann ſchon den regulaͤren Gang ihrer Bearbeitung ſtoͤren, und ſie wird daruͤber zu ſpaͤt fuͤr die Winterungsſaat fertig, oder iſt minder vollkommen dazu vorbereitet. 5
Bei ihrem feſten Gange iſt es ſogar nicht ſchwierig, in der Entfernung viele große Guͤter auf dieſe Weiſe ſelbſt zu adminiſtriren, ohne einmal einen geſchickten Aufſeher auf jedem derſelben zu ha⸗ ben. Es iſt genug, von Zeit zu Zeit einmal nachzuſehen, ob die Maſchine nicht ſtocke, und ihr allen⸗ falls etwas Oel zu geben. Die Rechnungsfuͤhrung kann hoͤchſt einfach und dennoch genau genug ſeyn. Man hat in Mecklenburg Eigenthuͤmer und Paͤchter mehrerer großen Guͤter gekannt, die ihre ganze Wirthſchaftsrechnung mit Kreide an der Thuͤr fuͤhrten.
Erſter Theil. Ee


