Vorzuͤge der⸗ ſelben.
218 b Die Koppelwirthſchaft.
hoͤhern Fruchtbarkeit, ſtarken Kornausfuhr, ums dreifache vermehrten Viehſtande und großer Wohlhabenheit gediehen. Dies iſt ein ſo auffallender Beweis fuͤr die Vorzuͤge dieſes Syſtems gegen ein anderes, daß es die Aufmerkſamkeit aller norddeutſchen Provinzen auf ſich gezogen, und ſehr viele Nachahmer gefunden hat, allenthalben wo die der freien Benutzung des Grundeigenthums durch alte Einrichtungen angelegten Feſſeln ſie verſtatteten, und die Groͤße der Guͤter eine ſolche Abaͤnderung ver⸗ lohnte, die nie ohne Weitlaͤuftigkeit und ohne Aufopferung vom baaren Ertrage in den erſten Jahren geſchehen kann.
§. 352..
Zu den Vorzuͤgen dieſer Koppelwirthſchaft gehoͤrt beſonders folgendes. Sie erſpart viele Arbeit, und die verwandte Arbeit verlohnt ſich auf jedem Flecke weit mehr, als bei dem Dreifelderſyſtem, wo ſie das ungeduͤngte Land nur zu oft vergeblich beackert, indem ſie wenig uͤber die Ausſaat davon ge⸗ winnt. Die Arbeit geht in einer ſehr regulaͤren Ordnung, iſt nicht durch alle Jahre gleich, ſondern vertheilt ſich auch gut unter den Jahreszeiten. Jede Art von Arbeit kann in dem Zeitpunkte geſche⸗ hen, der fuͤr dieſelbe am zweckmaͤßigſten iſt, und bei der Beackerung der ſchon im Herbſte umgebro⸗ chenen Brache findet die Auswahl der guͤnſtigſten Witterung zum Pfluͤgen und Eggen ſtatt; weshalb dann auch jeder anerkennt, daß man, um vorzuͤgliche Brachen zu ſehen, Mecklenburg bereiſen muͤſſe. Der Duͤnger wird dem Acker zur rechten Zeit mitgetheilt, und aufs genaueſte mit der Erdkrume ge⸗ miſcht, ſo daß er ſeine volle Wirkſamkeit auf die Fruͤchte aͤußert. Der Koppelwirth iſt mit der ganzen Vorbereitung ſeines Ackers zur Winterungsſaat in der Regel zu rechter Zeit fertig, und kann, worauf ſo vieles ankommt, das fruͤheſte guͤnſtige Saatwetter waͤhlen, was man bei andern Wirthſchaften minder in ſeiner Gewalt hat.
Man hat ihr vorgeworfen, daß ſie die Arbeit des Feldbaues zu ſehr vermindere, dadurch die Thaͤtigkeit der Nation laͤhme, und der Bevoͤlkerung ſchade. Aber dieſer Vorwurf kann nur von denen gemacht werden, die da nicht bedenken, daß ſie keine wuͤſtliegende Strecken dulde, ſondern alles in Kultur nehme, jedes zu dem, wozu es die Natur geſchaffen hat. Wenn die Bevoͤlkerung ſich ſeit ih⸗ rer Einfuͤhrung in Mecklenburg vermindert haͤtte, was doch erweislich nicht der Fall iſt, ſo waͤre es nur dem zu großen Umfange der Guͤter und dem Mangel an kleinen Nahrungen beizumeſſen.
Wie die Arbeit, iſt ſich auch die Ernte— ungewoͤhnliche Jahre abgerechnet— immer gleich, und zwar nicht bloß in Anſehung der abzuerntenden Flaͤche, ſondern auch des wirklichen Ertrages. Die Verſchiedenheit in der Fruchtbarkeit der Jahre iſt dabei wenigſtens nicht ſo groß, als in andern Wirthſchaften. Die Winterung mißraͤth, ihrer zweckmaͤßigen und fruͤhen Beſtellung wegen, ſehr ſelten. Man kann faſt mit Sicherheit auf etwas gewiſſes rechnen, wenn keine beſondern Ungluͤcks⸗ faͤlle eintreten. Eben deshalb hoͤrt man aber auch weniger von einem ungewoͤhnlich hohen Ertrage, den man einmal von einem Theile des Feldes in einem Jahre gehabt habe, und den man ſich ſelbſt kaum zu erklaͤren weiß. Deshalb rechnet man dabei mit mehrerer Zuverlaͤßigkeit auf einen beſtimm⸗ ten reinen Ertrag, den ein Gut Jahr aus Jahr ein geben wird.
So viele Kenntniſſe und Ueberlegung die Anlegung der Schlaͤge und die erſte Einrichtung dieſer Wirthſchaft erfordert, wenn ſie anders zweckmaͤßig und beſtaͤndig ſeyn ſoll, ſo leicht iſt ſie zu betrei⸗ ben, wenn ſie einmal gut eingerichtet worden. Sehr große Wirthſchaften dieſer Art koͤnnen mit ſehr weniger Aufmerkſamkeit in ihrem Gange und Stande erhalten werden. Es hat alles ſeine gewieſenen
Wege und ſeine immer gleiche Folge nach Ort und Zeit. Es iſt wenig anders dabei zu beachten, als der eingefuͤhrte Mechanismus des Pfluͤgens, Eggens, Saͤens, Maͤhens, Sammelns, Einfahrens u. ſ. w., und dieſer iſt in den Gegenden, wo man dieſe Wirthſchaft landuͤblich findet, ſo bekannt und in ſeiner Art wirklich ſo gut, daß ein jeder Bauer als Ackervoigt, oder jeder ſogenannte Schreiber— der
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