Gerſie tägt kalifizire, ſo dem mancher „ daß er ihn nehr als dem utheil i eder
te traͤgt, dem dieſen kleinen
eſe Klaſſ nur traͤgt, waͤre er auch deghe⸗ ſcheidet
interung, aſſ
laͤßt. immt.
gt, nach dem⸗
welches nur u gehort das mehrentheils Kraft, wel⸗ t der Schafe ufruchtbaren
öhnlich ange⸗ Hrunde liegt. beſtimmtere nauer erkun⸗ er Klaſſen zu
die Guͤte des ann ſehr ſel⸗ erland durch⸗ , wo folglich waͤre. Traͤgt man ihn in aft wirkſame he, wo man
glichen Acke⸗
Werthſchaͤtzung eines Landguts. 27
boden zu ſchaffen. Wenn man gehoͤrig rechnet, wird man im Durchſchnitt guten Boden immer wohl⸗ feiler als ſchlechten kaufen, indem die meiſten Menſchen noch einen zu großen Werth auf weite Aus⸗
dehnung ſetzen.
Je fruchtbarer im Ganzen eine Gegend iſt, um deſto geringer iſt daſelbſt der Werth des ſchlech⸗
ten Bodens, denn der reine Ertrag oder die Rente des natuͤrlich fruchtbarſten Grundſtuͤcks ſchraͤnkt die
Rente des mit ihm Konkurrirenden ein. Wo die Produkte der fruchtbarern Grundſtuͤcke zureichen, die Beduͤrfniſſe zu befriedigen, werden die minder fruchtbaren kaum mit Vortheil bearbeitet werden koͤn⸗ nen. Reichen aber jene nicht zu, ſo wird ſich die Bearbeitung der letztern mehr belohnen, und man wird daher dieſelbe Bodenart in einer unfruchtbarern Gegend hoͤher, als in einer fruchtbaren bezahlen
koͤnnen. Man hat die Nachbarſchaft fruchtbarer gras⸗ und ſtrohreicher Niederungen hoͤheren und duͤr⸗
rern Guͤtern vortheilhaft gehalten, indem ſie ihnen Gelegenheit giebt, Heu und Stroh anzukaufen.
In ſofern durch ſolchen Ankauf der erſte Grund zur Verbeſſerung gelegt wird, und die Koſten deſſelben
zu Kapital geſchlagen werden ſollen, kann dieſes allerdings vortheilhaft ſeyn, bei genauer Berechnung aber nie, als eine beſtaͤndig fortzuſetzende Bewirthſchaftung, rentiren. Und ſo kann dieſer Vortheil die Nachtheile nicht aufwiegen, welche eine ſolche Nachbarſchaft durch die Wohlfeilheit mancher Pro⸗ dukte und die gewoͤhnliche Vertheurung des Arbeitspreiſes verurſacht.
Grundſtuͤcke, welche nachgeſuchte Beduͤrfniſſe in einer Gegend ausſchließlich liefern koͤnnen, er⸗ halten dadurch einen beſonders hohen Werth.
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Naͤchſt dem Ackerlande kommen vor allen die Wieſen in Betracht.
Man hat bisher ein gehoͤriges Verhaͤltniß der Wieſen zum Ackerlande als eine nothwendige Be⸗ dingung eines guten Landguts angeſehn, und ohne zureichenden Wieſenwachs, auch bei dem beſten Ackerboden, ein Gut fuͤr fehlerhaft gehalten. Dieſe Meinung gruͤndet ſich auf eine anerkannte Wahr⸗ heit, daß ohne zureichende Viehfuͤtterung in der Regel kein Ackerbau beſtehen koͤnne; dann aber auch
auf ein Vorurtheil, daß ohne Wieſen keine Fuͤtterung gewonnen werden koͤnne. Wenn man weiß, daß
durch Anbau von Futtergewaͤchſen und durch abwechſelnde Niederlegung des Ackerlandes zu kuͤnſtlichen
Wieſen das drei⸗ und vierfache an Futterung gewonnen werden koͤnne, was ewige Wieſen von gleicher
Flaͤche geben, ſo wird man den Mangel an natuͤrlichen Wieſen bei Landguͤtern, die privatives und fruchtbares Ackerland beſitzen, fuͤr keinen unerſetzlichen Fehler halten. Es wird jedoch hier⸗
Schaͤtzung der Wieſen.
durch der Werth guter Wieſen, in der Meinung des rationellen Landwirths, nur eingeſchraͤnkt, keines⸗.
wegs, wie gewiſſe unverſtaͤndige Menſchen es verſtanden haben, voͤllig aufgehoben. Auch iſt die Entbehrlichkeit der Wieſen nur bei guten und privativen Aeckern anzunehmen. Sie wer⸗ den immer noͤthiger, je ſchlechter das Ackerland und je mißlicher der Anbau der ergiebigſten Futterkraͤuter
auf ſelbigem iſt. Der trockene ſandige Boden kann ſich allerdings nur durch ein ſtarkes Verhaͤltniß guter Wie⸗
ſen in Kultur erhalten, und ſeinen Ertrag ſichern; und eben ſo unentbehrlich ſind ſie, wo die Zerſtuͤckelung ddeer Felder und die dabei beſtehende Brach⸗ und Stoppelbehuͤtung die freie Benutzung derſelben verhindert.
Wenn der Wieſen zu viele bei einem Gute ſind, und uͤber z der Ackerflaͤche betragen, ſo verlieren ſie ihren Werth gegen das Ackerland, es ſey denn, daß ſie ſich zum Umbruch qualiſizirten, oder daß man Heu
vortheilhaft verkaufen koͤante.
§. 78. 1 Der Werth der Wieſen iſt beinahe ſchwerer zu ſchaͤtzen, wie der des Ackerlandes, und es koͤnnen hieruͤber erſt in der Lehre vom Wieſenbau richtige Grundſaͤtze angegeben werden. Man theilt ſie bei den gewoͤhnlichen Veranſchlagungen mehrentheils in drei Klaſſen, in gute, mittlere und ſchlechte ein, die aber bei weitem zu ihrer richtigen Wuͤrdigung nicht zureichen. Oder man richtet ſich, nach den D 2


