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rigen Anblick Schmerz und je tiefer wit eckt auch den darſegt, und heinen pla⸗ iſf
erregt/ wes⸗ reinere Re⸗
oß zur Ertei nation daz⸗
Faͤhigkeiten des Subjekts. 11
ſich bloß ſeiner Pflicht zu widmen, und eine groͤßere vielleicht, je gebildeter man iſt. Manche, die des ſtaͤd⸗ tiſchen Lebens und ſeiner Mannigfaltigkeiten gewohnt waren, haben dieſe aus Ueberdruß oder anderen Urſa⸗ chen verlaſſen und ſich der Landwirthſchaft widmen wollen; aber ſie fanden die Pflichten und Entbehrungen bald zu ſchwer fuͤr ſich, und gaben ihr Unternehmen ganz oder theilweiſe auf, nicht ohne ſchmerzlichen Ver⸗
luſt. Unter denen, die in Staͤdten hoͤher ausgebildet waren, habe ich nur ſolche ihrem Vorſatze getreu und
in der Ausfuͤhrung gluͤcklich befunden, die ſich der Neigung, in der Natur zu leben, was bei dem Gebildeten ohne gruͤndliche Keuntniß derſelben nicht geſchehen kann, ganz hingaben.
Der Mann, der jene Talente, mit dieſer Neigung verbunden, in ſich wahrnimmt, der Juͤng⸗ ling, der die Anlage dazu außert, wird ſich mit großem Erfolge der Landwirthſchaft widmen, und das
hoͤhere Ziel darin erreichen, wenn er ſich eine vollſtaͤndige Kenntniß davon erwirbt. Es fraͤgt ſich alſo, wie dieſe am ſicherſten erworben werde.
§. 39.
Man erwirbt ſie ohne Zweifel am leichteſten und natuͤrlichſten, wenn ein bloß ſinnlicher und me⸗ chaniſcher Unterricht und Uebung oder eigentliche Erziehung zur Landwirthſchaft dem wiſſenſchaft⸗ lichen Unterricht vorhergeht. Dennoch haben wir der Beiſpiele ſehr viele, daß, bei einer der land⸗ wirthſchaftlichen ganz entgegengeſetzten Erziehung und vormaligen Beſchaͤftigung, ſich Maͤnner von entſchiedenem Talent und Reigung, vermoͤge eines ganz wiſſenſchaftlichen Unterrichts, zu großen
Landwirthen gebildet, und ſogar vor altern einſichtsvollen Landwirthen in kurzer Zeit den Vorſprung
gewonnen haben. Die Wiſſeenſchaft eroͤffnete ihnen Anſichten, welche die Rutine uͤberſah, und ſchaͤrf⸗ te ihre Augen, dasjenige klar und beſtimmt zu erkennen, wobei ſich lange Uebung mit dunklerm Ge⸗ fuͤhle begnuͤgt hatte. 3 Mehrentheils haben ſie zwar bei einzelnen Theilen anfangs Fehler begangen und Lehrgeld zahlen muͤſ⸗ ſen, woran aber das Mangelhafte des bisherig wiſſenſchaftlichen Unterrichts nur Schuld war.
.§. 40.
Bei gleichen Talenten und gleichem wiſſenſchaftlichen Unterricht muß jedoch derjenige immer den Vorzug haben, welcher ohne Vernachlaͤßigung der uͤbrigen Ausbildung in der erſten Jugend ſchon die Erziehung zum Landwirth genoſſen hat. Dieſe Erziehung erhalte der Juͤngling von funfzehn Jahren in einer ſehr betriebſamen, aus mannigfaltigen Zweigen zuſammengeſetzten, mit vielen und mancher⸗ lei Kraͤften wirkenden Wirthſchaft, wenn ſie gleich von hoͤherer Zweckmaͤßigkeit noch weit entfernt waͤre. Er ſoll hier nur die ſinnlichen Eindruͤcke von allen Gegenſtaͤnden und Geſchaͤften des Ackerbaues erhal⸗ ten, das Detail und die einzelnen Momente der Handgriffe durch eignen Verſuch und Uebung genau auffaſſen, ſich in der Schaͤtzung des Raums, der Zeit und der Kraft uͤben, und ſich in ſeinem Kopfe einen Maaßſtab davon bilden. Er lerne hier ferner den Umgang mit den arbeitenden Menſchen und die Behandlungsweiſe kennen und uͤben, durch welche man bei ihnen am ſicherſten und nachhaltigſten den Zweck erreicht. Er uͤbe ſich ferner in der Thaͤtigkeit, Geduld, Ausdauer und Moderation, jedes zu ſeiner Zeit, und gewoͤhne ſich phyſiſch und moraliſch an das landwirthſchaftliche Leben. Seine Auf⸗
merkſamkeit erwecke er, und komme ſeinem Gedaͤchtniß zu Huͤlfe durch unmittelbare Anzeichnungen im
Taſchenbuche und durch die Fuͤhrung eines Journals. Dann lerne er die Directions⸗Geſchaͤfte nach der hier eingefuhrten Weiſe kennen, ſo viel er Gelegenheit dazu hat, und vernachlaͤſſige beſonders nicht,
ſich bei Kauf⸗ und Verkaufsgeſchaͤften einen gewiſſen Takt zu erwerben, um Liſt mit Gegenliſt zu be⸗
kaͤmpfen. Je mechaniſcher und poſitiver er hier Alles erlernt, deſto beſſer iſt es vielleicht, wenn
er nachmals eine hoͤhere Ausbildung erhalten ſoll. Schwankende und falſche Gruͤnde, die fuͤr Man⸗
ches angefuͤhrt zu werden pflegen, und die der junge Mann, bevor er ſie pruͤfen kann, auf Glauben B 2
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Erwerbung der Kenntniſſe.
Erziehung zur Landwirthſchft.


