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[Hochstämmige Bäume in den Hecken.] Die Eiche und die Englische Ulme sind 4 die nützlichsten hochstämmigen Bäume in den Hecken, für den Verpächter sovrohl als
den Pächter. Die Ulme ist der vortheilhafteste, ihres schnellen und üppigen Nach-
wuchses halber.
Ausbesserung.] Bei der Ausbesserung solcher Wege sind besonders drei Grundsätze zu beachten: 1. damit durchaus nicht zu säumen; 2. nicht zu gestatten, daſs das Was-
ser auf irgend einem Punkt des Weges sich sammelt; und 3. die entstandenen Löcher
nicht höher als bis zum Niveau des Weges auszufüllen. Die Befolgung dieser Grund-
sätze durch ein Jahr, setzt jeden Weg in einen so vollkommnen Zustand, daſs eine un-
bedeutende jährliche Ausgabe zur nachhaltigen Instanderhaltung hinreicht.
Lebendige Hecken.
[Anlage der Hechen.] In den meisten, nach alter Weise eingehegten Besitzungen, sind Heckenanlegungen nothwendig, um die Felder der neueren Wirthschaftsart anzu- passen. Bei dem Ausroden der alten Hecken und der Anlage der neuen, ist bei diesem
Landgut hauptsächlich darauf gesehen worden, den eingehegten Feldabtheilungen die
Gröſse von funfzehn bis fünf und zwanzig Acres zu geben; selbige mit dem F eldwege
in Berührung zu setzen, die offenen Graben so zu führen, daſs sie das Wasser ableiten, 1 und die Hecken in solch einer Richtung zu ziehen, daſs sie die Felder gegen kalte Winde b schützen, ohne die Aussicht vom Hause aus dahin zu verdecken.
Auf der Höhe sind die Felder in Abtheilungen von 15 bis 20 Acres(23 ¾ bis 31§ 1 4 Magdb. Morgen) gebracht; auf beschützten Abhängen und In Vertiefungen sind sie 20
1 bis 25 Acres groſs. Die Hecken laufen meistentheils von Norden nach Süden, um die
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1 Felder gegen Ost- und Westwinde zu schützen. Eine längs der Nordseite des Guts sich 1
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hinziehende Pflanzung hält die von dieser Seite kommenden Winde auf; die Südwinde
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sind selten oder niemals schädlich.
[Die Gestalt der Felder. Die längsten Seiten der F eldabtheilungen müssen gleich- 2 laufend seyn, um kurze Beete zu vermeiden, und die Hecken müssen der Richtung des Abhanges möglichst lange folgen, um dem in den Furchen flieſsenden Wasser Vorfluth
zu verschaffen. Ist der Abhang zu steil, dann müssen die Beete den Abhang schräge
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k durchschneiden, und eben so die Hecken; zuweilen jedoch, wenn z. B. der Boden ’ strenge ist, und das Wasser nicht durchläſst, müssen sowohl die Beete als die Hecken, den Abhang unter dem rechten Winkel durchschneiden, damit Quellen durch die Gra- ben aufgefangen werden, und das in den Furchen Hlieſsende Wasser verhindert wird, zu reiſsend zu flieſsen, und dadurch die schätzbarsten Theile des Bodens fortzuschwemmen. Bei der Anlegung der Hecken ist auch auf die Absonderung der Theile des Feldes nach 8 ihren besonderen Eigenschaften zu sehen; nicht minder darauf, daſs jede Abtheilung mit
1 Wasser versehen wird u. s. w. Aus der Ansicht der zweiten und dritten Kupfertafel


