294 Forſtwirthſchaft. 11. Abſchn. Forſtgeſchaͤfte im Novbr. 388
jetzt gebrochen. Die Sammlung der Fichtenzapfen beginnt, die der Kieferzapfen nur dann, wenn man fürchten muß, daß man ſpäter nicht eine hinreichende Menge erhält, da dieſelben ſpäter gepflückt, beſſer platzen. Der Lerchenſame iſt zwar reif, doch wird ſeine Sammlung noch bis zum Frühjahr verſchoben, da er ſonſt zu ſchwer auszuklengen iſt. Die Saat des Weißtannen⸗ ſamens, der Eicheln, Bucheln und Birken erfolgt, wenn man nicht zur Frühjahrsſaat genöthigt iſt. Die Pflanzungen der Laubhölzer, vorzüglich der Erle, in den Brüchern werden leb⸗ haft betrieben, wenn es die Witterung erlaubt. Auch können in trocknem und feſtem Boden die Pflanzlöcher ſchon im voraus
angefertigt werden.
In den Samenſchlägen beginnt der Hieb, und ſelbſt das Un⸗ terholz im Mittelwalde wird ſchon angehauen, wenn man fürch⸗ ten muß, im Frühjahr nicht damit fertig zu werden.
Forſtſchutz. Der Kieferſpinner hat ſein Winterlager auf⸗ geſucht, und kann geſammelt werden; die Neſter des kleinen Fichtenſpinners, Ph. Bomb. Pytiocampa, können aufgeſucht und zerſtört werden. Der Eintrieb der Schweine zur Vertilgung der verpuppten Inſecten, vorzüglich der Forleule, iſt fortzuſetzen. Sollte die Kiefern⸗Blattwespe Orte ſo kahl gefreſſen haben, daß ihr Einſchlag nöthig wird, ſo iſt dieſer zu bewirken, und der ganze Ort zu roden, damit er im zeitigen Frühjahr tief umge⸗ fina werden kann, um die in der Erde liegenden Puppen zu zerſtören.
Die Eichen⸗ und Buchenſaaten ſind gegen das Wild zu ſchützen, damit dieß die eingeſtreueten Samen nicht aufſucht. Das Grabenziehen und die Näumung der alten Graben iſt in dieſem Monat zu beendigen. Die nothwendige Beſſerung der Winterwege darf nicht länger verſchoben werden. Die Uferbau⸗ ten müſſen beſchloſſen werden, und diejenigen, welche nicht ganz geendigt werden können, müſſen wenigſtens in den Stand geſeht werden, den Eisgang und hohen Waſſerſtand aushalten zu können. 1 4
Forſtbenutzung. Der Baubolzverkauf beginnt, die Nutz⸗ hölzer im Niederwalde werden nöthigenfalls durch die Nutzholz⸗ arbeiter ausgehauen. Der Verkauf von Kiehn iſt in dieſem Mo⸗ nat gewöhnlich am ſtärkſten; auch verſorgen ſich viele Käufer jetzt erſt mit ihrem Wintervorrathe an Brennholz, weßhalb Holzlicitationen jetzt zweckmäßig ſind. Die Maſt geht in die⸗ ſem Monat zu Ende, wenn nicht Nachmaſt gemacht wird, und wegen Aushebung der Maſtſchweine iſt das Nöthige zu veran⸗ laſſen. Die Köhlereyen, welche nicht ſchon früher beendigt wa⸗ ren, werden geſchloſſen. Die Holzanfuhre an die Ablagen und auf die Holzhöfe kann beginnen, ſobald die Ackerarbeiten been⸗ digt ſind und die Wege es erlauben.
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