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Forſtwirthſchaft.
(434) grün mit grünen erhabenen Adern, fallen gewöhnlich gruͤn, mit vielen Roſtflecken, nach dem erſten Froſte ab. In den Spitzen der Zweige ſitzen keine Nebenblätter, welche mit Entwickelung der Knoſpen wieder abfallen. Das Holz iſt ſpröde, und die klei⸗ nen Zweige brechen, wenn man einen größeren durch die Hand zieht, leicht in den Gelenken ab.
Noch kann man als Koxfholz die Mandelw eide(8. amy- gdalina) und Korbweide(§. pentandra) ziehen; doch iſt ihr Wuchs und Ertrag geringer, als derjenige der vorerwähnten
rten. Opbwohl als Baumweide nur von geringer Größe und un⸗ vortheilhaftem Ertrage, da der Wuchs im höhern Alter ſehr nach⸗ läßt, iſt doch zu Brennholz im Niederwalde die Saal⸗ oder Sohl⸗ weide, 8. caprea, eine der ausgezeichnetſten. Ihr Holz iſt als Brennholz das beſte unter allen Weiden, wird zu 2— 3 der Güte des Buchen angenommen, und iſt außerdem ſehr brauch⸗ bar zu Korbſpänen, um Kober, Körbe, Siebboden u. dgl. da⸗ aus zu fertigen. Ihr Wuchs als Schlagholz im kurzen, höch⸗ ſtens 15— 16jahrigen Umtriebe, iſt außerordentlich ſtark, und wenn man von demjenigen des einzelnen Stockes auf eine ganze damit beſtockte Fläche ſchließen dürfte, ſo würde man wohl auf 60— 80 Cubikfuß jährlichen Durchſchnittzuwachs auf den preußi⸗ ſchen Morgen in dieſem Umtriebe rechnen können. Man trifft jedoch ſelten geſchloſſene Beſtände, und ſie kommt mehr einzeln in Niederwaldungen vor; auch iſt die Fortpflanzung durch Steck⸗ linge nicht ſo leicht und ſicher, als bey andern Weiden. Immer iſt ſie aber eine Holzgattung, deren Erhaltung und Vermehrung im Niederwalde vom kurzen Umtriebe die größte Aufmerkſam⸗ keit verdient, da keine andere leicht mehr Ertrag geben wird. Dieß iſt jedoch nur auf friſchem Kalk⸗, Baſalt⸗ oder Lehmboden der Fall, denn auf ſumpfigem, dürrem Sand⸗ oder Moorboden wächſt ſie, auf erſterem ſchlecht, auf letzterem gar nicht. Sie iſt bekannt und leicht zu unterſcheiden.
2) Von den Strauchweiden, welche vorzugsweiſe an den Flüſſen und in den Weidenhegern oder Werdern gezogen werden, ſind wegen ihres dichten Standes und ſchnellen gera⸗ den nnchſes der langen biegſamen Schüſſe vorzüglich zu em⸗ pfehlen:—
a) Die Bachweide(§. helix), kenntlich an den unten ſchwärzlichen, oben gelblichen Blüthen, den kleinen einſchuppigen Knospen, den lanzettförmig zugeſpitzten dünnen und zarten Blät⸗ tern, die in der Mitte am reiteſten ſind, oben eine hellgrüne, unten eine bläuliche Farbe haben, mit einer ſtarken gelben Mittel⸗ rippe, kurz geſtielt, am Rande der obern Hälfte fein geſägt, an dem der Untern glatt und ungeſägt ſind. Der Boden, worin ſie vorzüglich gedeihet, iſt feuchter Sand. Im Holzertrage als
Brennholz bleibt ſie gegen die vorgenannten Weidenarten zurück, erträgt keinen langen Umtrieb, da ſie ſich dann zu licht ſtellt und manche Stücke abſterben. Zu Reifſtäben und Zaunruthen iſt ein 5— sjahriger, je nachdem der Wuchs raſcher oder langſa⸗ mer iſt, gewöhnlich der vortheilhafteſte; die Korbruthen werden alle Jahre geſchnitten. Jedoch iſt es zur Exhaltung des Beſtan⸗ des vortheilhafter, nicht mehr, als zwey Jahre hintereinander,
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