Forſtwirthſchaft.
(226) peln geben Bretter für Tiſchler, wenn ſie viel Maſern haben, Klötze für Muldenhauer, Löffelſchnitzer und ähnlichen Gebrauch. Wenn man ſie auf dem Stamme ſtehend ſchält, ſo vertrocknen läßt und dann erſt fällt, vermehrt man ihre Härte und Dauer als Bauholz ſehr, indem das Holz dann beſſer zuſammentrocknet und nicht ſo porös bleibt. Durch Wild und Vieh wird ſie ſehr beſchädigt, indem beides die markigen Triebe abfrißt, und man muß ſie dagegen ſichern. Vorzüglich in den Pflanzſchulen iſt der Pappelbohrer, Phalaena Bombyx Yerebras, ein ſehr ſchäd⸗ liches Inſect, welches im Juny und July die Rinde des Stam⸗ mes mit ſeinem Legeſtachel anbohrt, ein Ey in die gemachte Ver⸗ tiefung legt, woraus eine Made hervorkriecht, welche ſich von der Baſthaut des Stammes nährt, und dadurch einen krebsar⸗ tigen Schaden an demſelben erzeugt, welcher zuweilen über⸗ wäͤchſt, jedoch bemerkbar bleibt und das Umbrechen und Einge⸗ hen des Stammes zur Folge hat. Solche beſchädigte Stämme muß man nie verpflanzen, ſondern ſie lieber unter der krank⸗ haften Stelle im geſunden Holze abſchneiden, damit ſie neue Ausſchlaͤge entwickeln. Man ſchützt die jungen Stämme dage⸗ gen, wenn man kurz vor dem Ausbruche des Laubes Lehm zu einem dünnen Brey einrührt und ſie durch die damit gefüllte Hand zieht, ſo daß ſie einen ganz dünnen Lehmüberzug erhal⸗ ten. Es iſt dieß nur zwey bis drey Fuß über der Erde nöthig, da das Inſect ſich in der Regel in dieſer Höhe anſetzt, und nur bis die Pflanzen die Stärke von einem Zolle im Durchmeſſer erhalten haben, da ſie dann dieſer Beſchädigung nicht mehr uͤn⸗ terworfen ſind.. b) Die Aspe iſt in Hinſicht der Güte und Brauchbarkeit des Holzes nicht weſentlich von der Schwarzpappel verſchieden. Dagegen iſt die Holzmenge, welche ſie giebt, nicht ſo groß. Da dieſe Holzart beynahe auf jedem Boden fortzubringen iſt, ſo höngt der Holzertrag ſehr von dem Standorte ab, wo ſie ſich efindet. Unter ganz günſtigen Verhältniſſen auf feuchtem hu⸗ musreichen Sandboden kann ſie in ſechzigjaͤhrigem ümtriebe, als dem längſten, welchen man ihr mit Vortheil geben kann, das Doppelte eines Buchenwaldes an Maſſe geben, im 20 bis 30⸗ jährigen Schlagholze vielleicht das Doppelte des Eichennieder⸗ waldes. Sie iſt nicht ſo gut durch Stecklinge fortzupflanzen, als die Schwarzpappel, am häufigſten geſchieht es durch die in großer Menge hervorkommende Wurzelbrut, welche ſelbſt alte Wurzeln von ſchon längſt ausgefaulten Stöcken noch trei⸗ ben. Will man gute Pflanzſtämme zum Bepflanzen der Wege, Raine u. dgl., wozu die Aspe vorzüglich in ſchlechtem ſandigen Boden verwendet wird, erziehen, ſo muß dieß entweder durch Anſaat auf ſehr gut zubereiteten und ganz vom Graſe gereinig⸗ ten Boden in Pflanzkämpen geſchehen, wo nachher die jungen Pflanzen verſetzt werden; oder man hebt im Walde Samenpflan⸗ zen, in Ermangelung dieſer guten Wurzelbrut, von ganz ſchwa⸗ chen, tiefliegenden Wurzeln aus, um ſie unter gehöriger Pflege zu erziehen. Diejenige Wurzelbrut, welche von ſehr flach⸗ liegenden, ſtarken, einen faulen Kern habenden Wurzeln her⸗ rührt, iſt weder zu Pflanzſtämmen, noch ſelbſt zur Fortzucht im Walde, zu guten Schlagholzbeſtänden tauglich. Die dar⸗ aus hervorkommenden Ausſchläge können, da ſie zu hoch in,
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in, ſch mit dichter; lauen werden, die ent dac nie einen zusdaue bn kann. Man muße tinten und einen fan hauen laſſen, vnd de geſunden, ſcw des Waldes benute ſteis ſleißig durchhan gende abſterbende K zu wachen, borzug rühten. Die Aspe lig, ihte Vurzeln, aber auch ſehr weit, nagern Boden ſich Pünche zu ihrer En ſe ſich nicht, erzeug m den Aeſten, Zur valde taugt keine Puchſe die lanzſa und dann gowöhne der vortheilhafteſ Beſtandes eingene Oberbaum im M da dort ihre Veſe Trocknen, wo es
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net ſich die Aspe
ßere Dauer hat; n mangeln, oft ausſch bnucht. Eben ſo Nulden und ähnl abeitet, und ſelbf cſe dadurch ſehr tetbäumen und H. net weniger gut z gegen nitd ds abe Winter, ſeht dor jungen Aopen do hherheit erziehen. 0 die Sil in Allgemeinen nilderes Clima: eniger gedeihet 8. Die N „Gewöhnlich itrigens botaniſ noffen, da ſie g en Veſtänden a ach wohl in der


