Forſtwirthſchaft⸗ (418)
nem ſandigen Boden iſt ſie nur dann mit Vortheil zu ziehen, wenn er ſehr kräftig und friſch iſt. Auf Sumpfboden wird ſie ſelten und dann nur auf den ſandigen Erhöhungen in ihm ge⸗ fkunden, welche frey von Säuren ſind, da ſie dieſe gar nicht ver⸗ trägt. Eben ſo trifft man ſie ſelten im Flußboden. Naͤſſe iſt ihr eben ſo zuwider, als zu große Trockenheit. Sie verlangt mehr, daß der Boden kräftig iſt, als Tiefgründigkeit, da ſie nur eine ſtarke Herzwurzel hat, welche ſchon mit der Tiefe von zwey Fuß zufrieden iſt. Sie erträgt gern einen geſchloſſenen Stand, erhält darin einen aſtreinen, regelmäßigen, vollholzigen, oder in ziemlich gleicher Dicke aushaltenden, walzenförmigen Stamm, mit einer ſich beträchtlich ausbreitenden regelmäßigen Krone, die ſich gewölbt und ſchirmförmig darſtellt. Im freyen einzelnen Stande zeigt die Buche eine große Neigung zur Aſt⸗ verbreitung, indem die Aeſte nicht bloß tief angeſetzt bleiben, und bis in das höhere Alter fortwachſen, ſondern ſich auch ſehr lang ausrecken. Die Belaubung iſt dabey dicht, ſowohl atmo⸗ ſphäriſche Niederſchläge, als das Licht vom Boden abhaltend, und deßhalb ſehr verdämmend. Im Walde wird dadurch der Baum der Graserzeugung ſehr nachtheilig, und ein vollbeſtande⸗ ner Buchenhochwald ſchließt deßhalb auch beynahe alle Weide⸗ nutzung aus. Zur Anpflanzung an Triften, Feldern, Wieſen eignet ſich deßhalb dieſe Holzgattung auch nicht. Als Oberbaum im Mittelwalde iſt ſie nur da zu empfehlen, wo das Unterholz auch aus Buchen oder Weißbuchen beſteht, was ihren Schatten erträgt; denn ſie hat die Eigenſchaft, in dieſem nicht nur ver⸗ haͤltnißmäͤßig wenig zu leiden, ſondern auch ſogar in der erſten Jugend ihn zu bedürfen, um gegen Froſt und Hitze geſchützt zu ſeyn. Als Niederwald verlangt ſie einen nicht zu kurzen Um⸗ rieb von 20 bis 35 Jahren, da ſie in der Jugend langſamer wächſt, als bey ſpäterem Alter, und daher der bloße Buſchholz⸗ betrieb wenig Ertrag gewährt. Ihr Stockausſchlag iſt dann aber in der Regel nicht vorzüglich, und wenn ſie nicht Wurzelbrut treibt, was ſie oft, aber nicht immer thut, oder man nicht Ge⸗ legenheit hat, den Beſtand fortwährend durch Samenpflanzen oder Senker, wozu ſie ſich gut eignet, zu verdichten, ſo erhält man ſehr leicht einen lückigten Beſtand. Als Schneidelholz iſt ſie nicht mit Vortheil zu ziehen, da am Stamme nur wenig Ausſchläge erſcheinen. Von Jugend auf als Kopfholz behan⸗ delt, läßt ſie ſich zwar als ſolches benutzen; doch iſt ihr Ertrag nicht reich, und ſie ſteht andern Hölzern darin nach. Als Baum⸗ holz wird ſie gewöhnlich im 80⸗ bis 120jährigen Alter, ſowohl im Hoch⸗, als Mittelwalde benutzt, obwohl ſie ein viel höheres erreichen kann. Im Hochwaldbetriebe kann man auf für ſie paſ⸗ ſendem Standorte von einem vollbeſtandenen preußiſchen Mor⸗ gen 40, und bey gut geführten Durchforſtungen ſelbſt wohl bis 60 Cubikfuß jährlichen Durchſchnittszuwachs rechnen. Was eine gut geführte Mittelwaldwirthſchaft geben kann, iſt wohl kaum mit Sicherheit anzugeben; die gegenwärtige Art des Betriebes het wohl ſelten mehr als 30 bis 35 Cubikfuß jährlichen Durch⸗ ſchnittszuwachs gegeben, der Niederwald gewöhnlich 20 bis 25. Dieſer Erltas vermindert ſich ſehr mit Abnahme der Kräftigkeit des Bodens.
J. Abſc
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