. Forſtwirthſchaft. (414)
Erſter Abſchnitt. Kenntniß der Forſtgewaͤchſe.
1. Die Eiche, OQuercus. a) Trauben⸗, Stein⸗ oder Wintereiche, Quercus robur; b) Stiel⸗, Sommer⸗, Heideeiche, Quer- ens foemina..
Beide Arten haben in Hinſicht ihrer Erziehung, Behand⸗ lung und Benutzung ſo wenig weſentliche Verſchiedenheiten, daß ſie füglich zuſammen abgehandelt werden können. Noch weni⸗ ger macht die Roſeneiche, oder irgend eine andere Art, eine be⸗ ſondere Aufführung nöthig.
Die Eiche kommt auf ſehr verſchiedenartigem Boden vor, ihr Ertrag, ihr Werth als zu empfehlendes und zu erziehendes Holz hängt aber auch nur davon ab, daß ſie einen paſſenden Stand⸗ ort hat. Als Baumholz zeigt ſie den ſtärkſten Zuwachs im tief⸗ gründigen Flußboden, wo die fruchtbaren Niederſchläge einen ſehr kraͤftigen Boden erzeugten und erhalten, wie z. B. im Oder⸗, Elb⸗, Donauthale. Im Meeresboden, auf ſandigem Lehmbo⸗ den oder lehmigten Sandboden, welcher nicht zu arm an Hu⸗ mus iſt, auf Sandſteingebirgen, wo der Boden tiefgründig ge⸗ nug iſt, ſo daß die Wurzeln 4— 5 Fuß oder tiefer ſtreichen kön⸗ nen, iſt ihr Wuchs nicht mehr ſo ſtark, aber immer noch aus⸗ gezeichnet. Im Urgebirge, Kalk⸗ und Baſaltbergen bleibt ſie ſchon auffallend zurück, immer mehr, je flachgründiger der Bo⸗ den iſt, bis ſie auf ganz flachgründigem, an dürren Sommer⸗ hängen nur noch als Niederwald im kurzen Umtriebe gezogen werden kann. In ganz armem dürren Sandboden vegetirt ſie eine Zeit lang, gedeiht aber gar nicht. In humoſem Sumpfbo⸗
den, welcher Saͤuren oder Eiſenſtein enthält, iſt ſie gar nicht
zu ziehen. In Rückſicht auf das Clima erträgt ſie keine rauhen Seewinde, mit der Buche, dem Ahorn und äahnlichen Holzgat⸗ tungen ziemlich gleiche Höhe in den Bergen.
Reine Eichenwälder in größerer Ausdehnung findet man ſel⸗ ten; gewöhnlich ſind es nur künſtliche Anlagen oder Beſtände, wo die untergemiſchten Hölzer herausgehauen ſind. Sie anzu⸗ bauen iſt ſelbſt da ſelten anzurathen, wo man der Eiche einen paſſenden Standort geben könnte; niemals, wo dieß nicht der Fall iſt. Da, wo dieſe Holzgattung mit Vortheil im geſchloſſe⸗ nen Stande als Baumholz mit Vortheil gezogen werden kann, iſt auch beynah immer gutes Ackerland zu machen; dieß bringt aber mehr ein, als der ſchönſte Eichenhochwald. Im gemiſchten Stande, unter andern Holzgattungen wächſt die Eiche ſchneller und ſchöner herauf, als in reinen Beſtänden. Als Brennholz, welches man in dieſen immer in Menge mit erhält, iſt ſie un⸗ vortheilhaft; nur wenn man ſie zu Nutzholz verwenden kann, iſt ſie belohnend. Als Schlagholz iſt ſie vorzüglich an trocknen Berghängen empfehlenswerth; doch bedingt dieß daſelbſt einen nicht zu langen— höchſtens 20jährigen Umtrieb.
Wo man Nutzholz aus ihr erhalten will, welches lange, aſtreine, ſpaltige Schäfte bedingt, muß ſie im Schluſſe herauf⸗ wachſen. Freyſtehend reinigt ſie ſich nicht von Aeſten, dieſe
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