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Die Forstwirthschaft nach rein praktischer Ansicht : so wie sie der Privatforstbesitzer oder Verwalter führen muss, um sie in Verbindung mit der Landwirthschaft am vorteilhaftesten einzurichten ; ein integrirender Theil der allgemeinen Encyklopädie der gesammten Land- und Hauswirthschaft der Deutschen ; mit einer Kupfertafel / dargest. von W. Pfeil
Entstehung
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Forſtwirthſchaft.

Vorbemerkung.

Wer Holz erzeugen, erhalten oder benutzen will, muß die Eigenthümlichkeiten, das Verhalten und den Werth nicht bloß der verſchiedenen Hölzer ſelbſt, ſondern auch derjenigen Gewächſe,

die ihn daran oft hindern, kennen. Darum muß die Darſtellung derjenigen Gewächſe, welche dem Forſtbeſitzer oder Forſtwirth in Hinſicht irgend eines wirthſchaftlichen Zwecks bemerkbar werden, der Lehre von ihrer Erziehung vorausgehen. Bey einem Buche, wie die vorliegende Encyklopädie, kommt es vorzüglich darauf an, alles irgend Entbehrliche auszuſcheiden, um für das Wiſſens⸗ werthe, Unentbehrliche Raum zu gewinnen. Als entbehrlich be⸗ trachten wir die Beſchreibung der äußern Form der Gewächſe, die der Leſer entweder ſchon kennen wird, oder in andern nach⸗ zuweiſenden Schriften ſchon vorfindet, und berühren ſie nur in ſofern, als dadurch die Unterſcheidungszeichen leicht zu verwech⸗ ſelnder Holzgattungen gegeben werden. Das Allgemein⸗Bota⸗ niſche findet man in einer andern Abtheilung des Buches; die nothwendige Kenntniß des Bodens hat Herr Profeſſor Schübler abgehandelt: beides kann daher hier übergangen werden. Deß⸗ halb erfolgt die Beſchreibung der Forſtgewächſe auch nur allein

in wirthſchaftlicher Beziehung, ſo wie die ganze Forſtwirthſchaft

auch hier bloß nach rein praktiſcher Anſicht, ſo wie ſie der Pri⸗ vatforſtbeſitzer oder Verwalter führen muß, um ſie in Verbindung mit der Landwirthſchaft am Vortheilhafteſten einzurichten, darge⸗ ſtellt iſt. Denjenigen, welche dieſe Behandlung des Gegenſtan⸗ des für unwiſſenſchaftlich halten, muß bemerkbar gemacht wer⸗ den, daß mehr Kenntniß dazu gehört, alles Entbehrliche auszu⸗ ſcheiden, als viele Bände mit gelehrten Abhandlungen zu füllen; daß die Encyklopädie nicht für Gelehrte, ſondern für Männer beſtimmt iſt, welche dieß nicht ſind, ſondern ein Buch um ſei⸗ nes praktiſchen Nutzens willen kaufen, beſtimmt iſt. Dieſe lie⸗ ben es mehr, die Reſultate der Wiſſenſchaft, ſo daß ſie dieſelben benutzen können, mitgetheilt zu ſehen, als dieſe ſelbſt in ihrem ganzen Umfange.