Druckschrift 
Die äussern Zeichen der Milchergiebigkeit bei den Kühen, nach welchen sich nicht nur der Ertrag an Milch nach Menge und Güte, sondern auch die Dauer des Milchertrags während der neuen Trächtigkeit beurtheilen läßt / von François Guénon. Aus d. Franz. übers. von F. S. Kurtz
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 22—

und tief, als das der andern, welche ich die Hauptader nenne. Bei den unteren Ordnungen ſind die Adern gerade und das Loch an ihrem Ende iſt weniger groß und tief als bei den höhern Ordnungen.

Im Allgemeinen entſprechen die Mängel in der Zeichnung auf der rechten und linken Seite der Schenkel mangelhaften Ausbildungen dieſer Adern unterhalb des Bauches, wovon man ſich überzeugen kann, wenn man die Adern berührt. Auf derjenigen Seite, auf welcher in der Zeichnung ein Mangel oder Fehler ſich bemerklich macht, wird man auch die Milchader weniger dick, und das Loch am Ende weniger groß und tief finden, als auf der entgegengeſetzten Seite, was immer ein Zeichen von einer nachtheiligen Veränderung in dieſem Gefäße iſt, welche ſich nur aus dem oben angegebenen Mangel in der Zeichnung auf dem hintern Theile des Thieres erkennen läßt.

Alle Kühe, auf denen ſich die Zeichnung der erſten Ordnun⸗ gen jeder Claſſe deutlich ausſpricht, werden die unten in der Be⸗ ſchreibung jeder Claſſe angezeigte Größe des Ertrags erreichen. Alle Kühe, die in der Zeichnung eine Abweichung im Widerſtrich der Haare zeigen, wenn z. B. unter den aufwärts ſtehenden Haaren auch abwärts ſtehende ſich finden, zeigen auch eine Abweichung und einen Rückſchlag im Ertrage an, was ich noch näher auseinander ſetzen werde, wenn ich auf jede Claſſe insbeſondere, und auf die jeder Claſſe eigenen Abarten zu ſprechen komme.

Wenn die Kühe gegen das Ende der Schwangerſchaft vor⸗ gerückt ſind, alſo einige Tage vor, beſonders aber während des Kalbens ſelbſt, breiten ſich die durch den Widerſtrich der Haare gebildeten ährenförmigen Wirbel nach allen ihren Theilen aus, wie eine Blume, welche ſich entfaltet. Steht alsdann das Thier im Begriff zu kalben, ſo erweitern ſich die Milchgefäße, und be⸗ reiten ſich vor, um in den erſten darauffolgenden Tagen die größte Menge Milch zu geben; wenige Tage nachher ziehen ſie ſich aber wieder in ihre natürliche ſich ſtets gleichbleibende Form zuſammen. Man wird bemerken, daß in der Zeit, wo die Kuh ſich zum Kalben anſchickt, die borſtigen Widerſtriche des Haars, ſowohl die welche auf der rechten und linken Seite der Schenkel ſich ausdehnen, als auch diejenigen, welche auf der rechten und linken Seite der Scham aufwärts ſteigen, eine außerordentliche Breite haben; aber wenige Tage nach dem Kalben ziehen ſie ſich ungefähr wieder um ein Drittel zuſammen. Aufmerkſame Beobachter werden ſich aber nicht auf den Ertrag der erſten Tage ſtützen, um darnach die

5.)

ge der N gelſo wenig au man ſich in die de entündliche dih grißer iſ, der ſleichmust dn niederen ſeichigen Kühe iſt nur eine N de Milch, der denſeyn dieſes den Haarwirbe wirbel geigen, Größe, den und Ordnung deutlichenden Ordnung iſt in der Reihen Die cha und fetten Ke als bei mag fallend und ſehen. Man die Lage der bei der Beur Alle Lie ſch mit der haben, eben wenn ſie da denn die Ke men; man O!dnung jer Kenntniß des ſ gut als geſtelt hätte Ich ha ſten Subje vmmen we gehören we ommen we ſiine andere