20—
ungleich ſind, und daß das Euter oft mit ſtarken dünnbeſäten Haaren bedeckt iſt.
Die Kühe jeder Claſſe haben ihre eigene Art von Zeichnung oder Spiegel, welcher durch ein von dem übrigen verſchiedenes Haar gebildet iſt, wovon eine Parthie mitten von den vier Strichen aus⸗ geht, und unten am Bauche gegen den Nabel hin ſich ausdehnt, die andere Parthie ein wenig über den Knien ſich erhebt, über die Schenkel ſich ausbreitet, dann an dem Hintertheil aufſteigt, und ſich bei gewiſſen Claſſen bis an die Scham verlängert. Die durch den Widerſtrich der Haare gebildeten ährenförmigen Wirbel auf der rechten und linken Seite der Scham haben wieder ihr Eigen⸗ thümliches; ſie entſprechen dem Sack oder Milchbehälter im Innern des Thiers, der immer in wunderbarer Verbindung mit dieſen Haarwirbeln ſteht, ſo daß man, ohne Gefahr zu irren, immer behaupten kann, daß, wenn die Zeichnung oder der Spiegel groß iſt, auch der Milchbehälter groß und folglich die Milch reichlich vorhanden iſt, daß aber im Gegentheil, wenn die Zeichnung klein iſt, auch der Behälter klein und der Ertrag an Milch gering iſt.
Je nachdem dieſe, übrigens ungleichen Haarwirbel lang und breit ſind, iſt es ein Zeichen, daß die Kühe in jeder Claſſe und Ordnung vollkommen oder Baſtarde ſind. Sind ſie zu breit, ſo verliert ſich die Milch, wenn das Thier von Neuem trächtig iſt, mehr oder weniger ſchnell, je nach Verhältniß ihrer Breite. Die längſten Wirbel ſind auch ein Zeichen, daß die Milch am ſchnell⸗ ſten ſich verliert; die feinſten aus kurzem ſeidenartigem Haare ge⸗ bildeten Wirbel ſind die beſten; die Wirbel von grobem borſtigem Haare ſind die ſchlechteſten, und zeigen entweder an, daß ſich die Milch zu ſchnell verliert, oder daß ſie wäßerig iſt.
Im Allgemeinen kann man ſagen, daß die Kühe, deren Spiegel aus dem feinſten Haare gebildet iſt, die beſten ſind, beſonders wenn die Haut vom Innern der Schenkel an bis zur Scham eine gelbliche Farbe hat, und der kleienartige Staub, welcher ſich von dieſem Haare abſondert, ebenſo gefärbt iſt. Diejenigen Kühe, bei denen der Spiegel ſich bis an den Haarbüſchel des Schwanzes ausdehnt, und von dem ſich ein gelber Staub ablöst, werden eine ſehr fette und butterreiche Milch geben, gleichviel welche Menge ſie täglich geben können, und zu welcher Claſſe oder Ordnung ſie gehören. Alle Kühe, deren Haut glatt und weiß, deren Euter mit dünnem Haar bedeckt iſt, und bei denen die Wirbel einen länglichen Schild bilden, werden immer eine wäßerige und magere Milch geben. Diejenigen, deren Euter mit kurzem dichtem Haare
tdect i, und didet ſind, we
dieſe zeit en unterworfen die nit einanden cy es uun, d Bezeehung auf wenden. In fellen:
1.) Wenn ausgey Claſſe dem a durch Kuh, um e ſeyn.
2) Wemn ſo w. ausgh
ihre 3.) Ale Sche ihrer ſchon VWide findli⸗ Haar wirbe dem 4.) Dieſ Ver Seit gege Ord Loch lege Cla⸗ von eine beid aus


