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Die äussern Zeichen der Milchergiebigkeit bei den Kühen, nach welchen sich nicht nur der Ertrag an Milch nach Menge und Güte, sondern auch die Dauer des Milchertrags während der neuen Trächtigkeit beurtheilen läßt / von François Guénon. Aus d. Franz. übers. von F. S. Kurtz
Entstehung
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allen Lokalütäten reichen kann. Große Thiere, rtrag gewähren. chhe Kennzeichen, e und Ordnung be des Haares, icht in Betracht zeichnen, woher Provinzen gibt, Kühe antrifft. hlechterung der klimas rechnen; weiter verbreitet Länder, wo die e für die Fort⸗ nd kältere Ge⸗

in Flandern, und Güte einen den) Frankreich; Adnungen jeder ner vorzuziehen, Ertrag zu er⸗ löſt in den am von geringerer

noch in der Beſchaffenheit e der Andere verſchlechtert, viele Viehbe⸗ enen ſie einen entſchädigen ngem Warten eüberlieferten reichlich erſetz en, welche in rag verſprach. einem ebenſo hümer davon? große Aus⸗ Ruin.

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Welche Auswahl trafen die Landwirthe bei der Paarung? ſie beſchränkten ſich auf den äußern Anſchein, und urtheilten auf das künftige Junge nach der Geſtalt, Farbe und der Abſtammung, ſey es des Stiers oder der Kuh, welche ſie miteinander paarten. Aber, wie geſagt, in den meiſten Fällen täuſchen dieſe Zeichen. Wie viel, wenn es erlaubt iſt, Menſchen und Vieh zu vergleichen, wie viel ſehen wir Männer und Frauen von der größten Schön⸗ heit, deren Ausſehen täuſcht, indem ihnen die Natur die Kraft, ihre Schönheit zu vererben, verſagt hat. Wie viele Kinder wer⸗ den nicht von kräftigen Eltern gezeugt, die elend, und ohne Kraft ſind? Wie viele, deren Eltern dieſen Fehler nicht zu haben ſcheinen, werden als Dummköpfe geboren? Indeſſen, wenn man die Sache genauer unterſucht, wird man immer an Vater oder Mutter, oder oft an beiden zumal etwas Mangelhaftes ent⸗ decken. Ebenſo gibt es Kühe, die in Beziehung auf das Aus⸗ ſehen, den Wuchs, Größe und Farbe nichts zu wünſchen übrig laſſen, denen nur die Milch fehlt. Wenn man alſo, nach der Methode, welche ich hier veröffentliche, ſchon in der früheſten Jugend eines Thieres ſeine Tugenden und Fehler erkennen, und ohne auf Größe, Wuchs, Haar oder Alter Bedacht zu nehmen, beurtheilen kann, wie viel eine Kuh, wo ſie auch herſtamme, täglich Milch geben werde, wird dann nicht die Kenntniß dieſer Methode der ganzen Welt Nutzen bringen?

Obgleich ich geſagt habe, daß die äußere Geſtalt in keiner Beziehung zu meiner Schätzung ſteht, ſo habe ich nichts deſto⸗ weniger erkannt, daß die Stiere, welche die gewünſchten Bedin⸗ gungen am beſten erfüllen ſollen, einen mit ihrem Körperumfang im Verhältniß ſtehenden Wuchs, breite Lenden, geraden Rückrath, gerade Beine, runde Schenkel, gewölbte Rippen, einen dicken Hals, einen kurzen viereckigen Kopf, große Augen und mittlere Hörner haben müſſen. Die Kühe meiner verſchiedenen Claſſen ſollen, um gut gebaut zu ſeyn, ebenfalls einen mit ihrem Umfange übereinſtimmenden Wuchs, kurzes Haar, ein gut geformtes Kreuz, einen kurzen viereckigen Kopf, große Augen, ein mehr rundes als langes, und mit kurzem flaumartigen Haare bedecktes Euter haben. Im Allgemeinen ſind diejenigen, welche 4 gleichlange Striche haben, die beſten; indeſſen gewähren auch die Kühe mit 6 Strichen, von denen 4 gleichlang und zwei kürzer ſind und in der Regel keine Milch geben, noch einen ſehr guten und reichen Ertrag. Ich habe bemerkt, daß die Kühe der untern Ordnungen, oft 4 Striche und einen kleinen Strich haben, daß dieſe Striche faſt immer

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