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Die äussern Zeichen der Milchergiebigkeit bei den Kühen, nach welchen sich nicht nur der Ertrag an Milch nach Menge und Güte, sondern auch die Dauer des Milchertrags während der neuen Trächtigkeit beurtheilen läßt / von François Guénon. Aus d. Franz. übers. von F. S. Kurtz
Entstehung
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eil die erſte bekam, aus keinem Tadel Benennungen Kennzeichen

zöſiſche Dezi⸗ ißte, welches Erleichterung ftanzöſiſchen angeben.

er und 100

ſche Fuß. der rheinlaͤn⸗ ß.

ſche Maß. Matt.

erſetzer.

Geſchichte meiner Entdeckung.

Wenn ich eine Geſchichte von meiner Entdeckung geben will, ſo muß ich nothwendig von mir ſelbſt reden; ich will mich übrigens ſo kurz als möglich faſſen, obgleich meine Arbeiten von langer Dauer waren. Es iſt einmal die unabweisliche Bedingung beinahe aller Entdeckungen, daß man ſich lange Zeit den Kopf über das zerbrechen muß, worüber am Ende ein einziger Augenblick Aufklärung gibt. Man wird finden, daß ich noch mit beſonderen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.

Ich bin der Sohn eines Gärtners, und übte lange Zeit das Gewerbe meiner Väter aus. Ich war zum Forſchen geboren; Zuſammenſtellungen, Vergleichungen zu machen, und aus dieſen Folgerungen zu ziehen, das waren meine Lieblingsbeſchäftigungen. Seit langer Zeit aber beſchäftigte mich eine Idee, nemlich die, daß ich dazu berufen ſey, in dem Gewerbszweige, dem ich oblag, wichtige Entdeckungen zu machen. Ob dieſe Idee mir für einen hochmüthigen Gedanken ausgelegt werde, laſſe ich dahingeſtellt; ſie ſchlug tiefe Wurzeln in meinem Geiſte, ſie wurde in mir zur firen Idee. Um zu der erſehnten Entdeckung zu gelangen, ſtudirte ich die Werke der gelehrteſten Botaniker und Agronomen; ich lernte Geometrie, und ſo viel von der Zeichenkunſt, als mir nöthig ſchien. Ich befließ mich, alle Verzweigungen des Pflanzen⸗ reiches zu verfolgen, und die äußeren Zeichen genau kennen zu lernen, an welchen man die Arten der Pflanzen unterſcheiden, und zum Voraus ihre Eigenſchaften und ihre Früchte erkennen konnte. Guénon, Milchergiebigkeit. 1