Druckschrift 
Das Wichtigste vom innern Bau und Leben der Gewächse : für den praktischen Landwirth faßlich dargestellt ; Mit 4 Steindrucktafeln / von E. A. Rossmäßler, ...
Entstehung
Einzelbild herunterladen

198

Zwölftes Kapttel.

Immer iſt mehr oder weniger die Stelle am Samen bezeichnet, wo derſelbe mittels des Samenfadens mit dem Samentraͤger zuſammenhing. Sie iſt als die natuͤrliche Baſis des Samens zu betrachten, mag uͤbrigens ſeine Geſtalt dem widerſprechen oder nicht, und bekommt den Namen Hagelfleck(chalaza);(am Samen der Bohne, Phaseolus, erſcheint ſie als ein ovaler weißlicher Fleck). Dieſe Stelle iſt der Ort, wo waͤhrend der Ernaͤhrung des Samens von Sei⸗ ten der Mutterpflanze durch den Samenfaden demſelben die Nahrung zugefuͤhrt wurde.

Diejenige Stelle, wo bei der Einſaat(S. 193) die Pollenzelle in die Keimknospe eintrat, heißt Keimmund (micropyle) und iſt an vielen Samen durch eine kleine, wulſtfoͤrmige Narbe, die Keimmundnarbe, angedeutet (bei der Bohne nicht weit von dem Hagelflecke).

Samen, welche laͤngere Zeit aufbewahrt werden und da⸗ bei ihre Keimfaͤhigkeit behalten ſollen, unterwirft man be⸗ kanntlich einer ſogenannten Nachreife, welche weſentlich blos darin beruht, daß man unter Vermeidung einer zu heftig einwirkenden trockenen Waͤrme, alſo im Schatten, und der Stockung der Luft ein voͤlliges Verdunſten der noch in den Samen enthaltenen Feuchtigkeit beguͤnſtigt.

Nicht ſelten gelangt zufaͤllig oder durch Kunſt herbeige⸗ fuͤhrt Pollen einer Pflanzenart, die wir A nennen wollen, auf die Narbe und in die Keimknospen einer anderen ver⸗ wandten Art, B, und wird hier zum Samen entwickelt. Die aus ſolchem Samen erwachſenden Pflanzen werden als Ba⸗ ſtarde betrachtet, an welchen Ausdruck man hier freilich die thieriſche Bedeutung nicht anknuͤpfen darf. Gewoͤhnlich nennt man die Pollenpflanze A den Vater und die Stigmapflanze B die Mutter; was freilich nach obiger Darſtellung von der

Samend alten bet unfuucſh und kehre

nihig; zwiſchen

wüͤrdige; mentich wwölf Ge Arten od Na des Sa den ih Keimbli nanot, bis neu Eiwei das K plumu (tradie bildet. gelgew ders Et bereits J endigt denden Manz N wicke! in yft