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Das Wichtigste vom innern Bau und Leben der Gewächse : für den praktischen Landwirth faßlich dargestellt ; Mit 4 Steindrucktafeln / von E. A. Rossmäßler, ...
Entstehung
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18 Drittes Kapitel.

zu bilden, in Membranenſtoff uͤberzugehen. Neuerlich hat Schleiden fuͤr dieſe Stoffe den gemeinſamen Namen Schleim vorgeſchlagen.

7. Pflanzenfibrin(nach Liebig, ſonſt nach Berzelius Pflanzeneiweiß); es ſondert ſich als ein gallertartiger, gewoͤhn⸗ lich gruͤner, durch Auswaͤſſerung grauweiß werdender Nieder⸗ ſchlag aus ausgepreßten Pflanzenſaͤften ab und iſt in beſon⸗ derer Menge in den Halmgetreideſamen enthalten, wie auch in den Mandeln.

8. Pflanzenleim kommt ebenfalls ſehr allgemein in den Pflanzen vor, namentlich in dem Samen der Halmge⸗ treidearten und der Huͤlſenfruͤchte, aus denen er ſich als eine zaͤhe, braͤunliche, elaſtiſche, klebende Maſſe abſcheiden laͤßt. Mit dem Pflanzenfibrin zuſammen bildet er den bekannten Kleber, Gluten, deſſen groͤßere oder geringere Menge unſere Mehlpflanzen mehr oder weniger nahrhaft macht, da auch der Pflanzenleim denſelben großen Gehalt an Stickſtoff hat, als das Pflanzenfibrin. Am beßten laͤßt ſich der Kleber aus Weizenmehl darſtellen, das ſehr reich daran iſt. Der Gehalt an Kleber in den Getreidearten iſt nicht nur an ſich ſehr veraͤnderlich, ſondern auch nach dem Stickſtoffgehalt des zu deren Anbau verwendeten Duͤngers. Im Weizen ſteigt er bis auf 24, in den Linſen auf 36 Proc., waͤhrend der Reis davon nur 3 Proc. enthaͤlt.

9. Pflanzenalbumin findet ſich vorzuͤglich in den⸗ jenigen Samen, wo das Staͤrkemehl durch fettes Oel erſetzt wird,(Nuͤſſe, Mandeln ꝛc.) und verhaͤlt ſich chemiſch ganz wie das thieriſche Eiweiß. Es enthaͤlt, wie das Pflanzen⸗ fibrin, außer den 4 genannten Elementarſtoffen noch Schwe⸗ fel und Phosphor.

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