16 Drittes Kapitel.
noch nicht beſtimmt entſchieden iſt, ob nicht vielmehr derjenige Stoff, durch welchen die Membran der Holzzellen durch innere Auflagerung allmaͤhlig immer dicker und dadurch das Holz feſter und ſchwerer wird, nicht ein chemiſch anderer Koͤrper ſei. Man hat dieſe Verdickungsſubſtanz, die wir bei der naͤheren Betrachtung der Zellenformen ausfuͤhrlicher beſprechen werden, als eigenen von dem Membranſtoff chemiſch verſchie⸗ denen Stoff, Lignin(Holzſtoff) genannt.
6. Fette Oele; ſie finden ſich ſehr haͤufig in den Pflanzenſamen(Ruͤbſen, Lein, Dotter, Hanf, Wallnuß, Mandel, Madia sativa, Sonnenblume ꝛc.), ſelten im Frucht⸗ fleiſche(Olive) in Form von kleinen farbloſen oder gefaͤrbten Troͤpfchen, im Zellſafte ſchwebend. Die fetten Oele, deren es ſehr verſchiedene, meiſt nach den Pflanzen, in denen ſie ſich finden, benannte, giebt, haben das gemeinſame Kenn⸗ zeichen, auf weißem Papier einen durchſichtigen dauernden Fleck(Fettfleck) hervorzubringen; ſie ſind ſaͤmmtlich geruchlos und mild von Geſchmack. Chemiſch ſind ſie den vorhergehen⸗ den Stoffen aͤhnlich zuſammengeſetzt, nur enthalten ſie mehr Kohlenſtoff als dieſe, und beſtehen aus 4 einfachen fetten Koͤrpern, den 2 leichter gerinnbaren: Stearin oder Margarin, und den 2 fluͤſſigeren: Olein oder Elain; ſo waltet im Baum⸗ oͤl, Ruͤboͤl, Mandel⸗ und Buchoͤl Elain, verbunden mit Mar⸗ garin, vor; Olein dagegen in Leinoͤl, Wallnußoͤl, Mohnoͤl; letztere ſind die trocknenden Oele. Sehr oft vertreten die fetten Oele, namentlich in dem Samen, die Stelle des Staͤrkemehls und werden wie dieſes beim Keimen in Gummi und Zucker umgewandelt, ſo daß ſie alſo zu den weſentlichen organiſchen Elementarſtoffen zu zaͤhlen ſind. Die mannich⸗ fache Verwendung der ſetten Oele in der Hauswirthſchaft, Arzneikunde und in Kuͤnſten und Gewerben iſt bekannt.
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