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Das Wichtigste vom innern Bau und Leben der Gewächse : für den praktischen Landwirth faßlich dargestellt ; Mit 4 Steindrucktafeln / von E. A. Rossmäßler, ...
Entstehung
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14 Drittes Kapitel.

ſchwer, zwiſchen Gummi, Pflanzenſchleim und Pflanzengallerte ſtreng zu unterſcheiden.

4. Zucker; er kommt in der Pflanzenzelle faſt immer geloͤſt und nur ſelten außerhalb als kryſtalliſirtes Excret vor. Er findet ſich vorzuͤglich da, wo Staͤrkemehl gebildet werden ſoll, namentlich in unreifen Samen der Huͤlſenfruͤchte und Getreidearten, im Fruͤhjahrsſafte der Baͤume, z. B. vom Zuckerahorn, Acer saccharatum(wo er doch vielleicht mehr eine Umwandlung aus Staͤrkemehl iſt), in fleiſchigen Wurzeln (Runkel⸗, gelbe Ruͤben) und vorzuͤglich im Zuckerrohr vor der Bluͤthenbildung(Saccharum officinarum); ferner in Birnen, Johannisbeeren, Weinbeeren, Pflaumen und vielen anderen Fruͤchten. Man unterſcheidet Rohrzucker und Trau⸗ benzucker. Erſterer kommt vorzuͤglich im Zuckerrohr, in der Runkelruͤbe und im Zuckerahorn vor, letzterer in den meiſten ſuͤßen Fruͤchten, namentlich den Trauben, Pflaumen, Feigen ꝛc. Der Saft des Zuckerrohres enthaͤlt 14 bis 17 Proc. Zucker, der der Runkelruͤbe bis 8 Proc. Der Traubenzucker bildet an gedoͤrrten Fruͤchten, z. B. an Pflaumen und Feigen, durch Auskryſtalliſiren den bekannten weißen mehligen Beſchlag. Dieſelben Gewaͤchſe enthalten in heißen Klimaten eine groͤßere Menge Zucker als in kaͤlteren; ſo geben z. B. die eßbaren Kaſtanien im ſuͤdlichen Europa bis 14 Proc. Zucker, in den noͤrdlichſten Gegenden faſt gar keinen.

5. Membranenſtoff(Holz⸗, Pflanzenfaſer, vegetabili⸗ ſcher Faſerſtoff). Es wurde ſchon erwaͤhnt, daß die vorge⸗ nannten 4 Stoffe die groͤßte chemiſche Verwandtſchaft und das Vermoͤgen beſitzen, leicht in einander uͤberzugehen. So wird beim Keimen der Pflanzenſamen das in dieſen enthal⸗ tene Amylum zunaͤchſt in Gummi und dieſes in Zucker um⸗ gewandelt, und zwar durch eine zur Zeit noch nicht voll⸗

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