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Das Wichtigste vom innern Bau und Leben der Gewächse : für den praktischen Landwirth faßlich dargestellt ; Mit 4 Steindrucktafeln / von E. A. Rossmäßler, ...
Entstehung
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12 Drittes Kapitel.

namentlich in denjenigen, von denen aus neue Bildungen hervorgehen, zu denen das Staͤrkemehl die Reſervenahrung, den noͤthigen Nahrungsvorrath, darbietet. So z. B. iſt in dem Zellgewebe der Markſtrahlen des Holzes den Winter hindurch ein großer Vorrath von Staͤrkemehl aufgeſpeichert, der im Fruͤhjahre durch den aufſteigenden Fruͤhjahrsſaft wieder aufgeloͤſt, in Nahrungsſaft umgewandelt und zur Ernaͤhrung der Knospen verbraucht wird. Aus manchen Pflanzen wird es mit Leichtigkeit in Menge rein gewonnen, aus den Kar⸗ toffeln unter dem Namen von Kartoffelmehl, aus dem Marke der Maranta arundinacea(einer amerikaniſchen canna⸗artigen Pflanze) als das bekannte leicht verdauliche Arrow-root, aus mehreren Palmen, namentlich aus der echten Sagopalme, Sagus farinifera, als Sago.(Das Moehl unſerer Getreide⸗ arten beſteht nicht allein aus Amylum, ſondern enthaͤlt auch andere organiſche Elementarſtoffe, namentlich Kleber, der we⸗ gen ſeines Stickſtoffgehaltes dem Mehle vorzuͤglich ſeine Nahr⸗ haftigkeit giebt.) Das Staͤrkemehl iſt bekanntlich theils rein, theils von den Pflanzentheilen, in denen es vorkommt(Knol⸗ len, Wurzeln, Erbſen, Linſen, Bohnen, Reis, Hirſe, Ge⸗ treide ꝛc.) ein Hauptnaͤhrmittel der Menſchen. Jedoch iſt es vielleicht in hoͤherem Grade eine Speiſe als ein Naͤhrmittel, d. h. da es keinen Stickſtoff(den den Thieren zu Erhaltung und Fortbildung ihres Koͤrpers nothwendigſten Elementarſtoff) enthaͤlt, ſo iſt es fuͤr ſich allein nicht faͤhig, das Leben eines thieriſchen Weſens zu erhalten, wozu unumgaͤnglich ſtickſtoff⸗ reiche Nahrung gehoͤrt. Daher iſt eine Getreideart um ſo weniger nahrhaft, je weniger reich ſie an Stickſtoff iſt. Des⸗ wegen verzehren viele orientaliſche Voͤlker taͤglich erſtaunliche Mengen von Reis, welcher zwar ſehr reich an Staͤrkemehl (85 Proc.), aber ſehr ſtickſtoffarm iſt, waͤhrend die ſehr ſtick⸗

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