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Das Wichtigste vom innern Bau und Leben der Gewächse : für den praktischen Landwirth faßlich dargestellt ; Mit 4 Steindrucktafeln / von E. A. Rossmäßler, ...
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Vorläufige Vergleichung d. Pflanze mit d. Thiere. 7

Dieſe Andeutungen moͤgen genuͤgen, um die Verſchieden⸗ heit des Pflanzenlebens vom Thierleben zu zeigen; noch mehr Beweiſe davon werden wir auf den nachfolgenden Seiten kennen lernen, welche wir beeintraͤchtigt haben wuͤrden, wenn wir hier noch mehr als dieſe wenigen Andeutungen haͤtten geben wollen.

Allein hier darf nicht verſchwiegen werden, daß dieſe Unterſchiede keinesweges eine ſcharf trennende Scheidewand zwiſchen dem Thier⸗ und Pflanzenreiche auffuͤhren, wie denn uͤberhaupt die Natur vielleicht nirgends ſcharfe Grenzen kennt, ſondern uͤberall vermittelnde Formen zeigt, welche das Gegen⸗ ſaͤtzlich⸗Verſchiedene zuſammenfuͤhren und die Geſammtheit der Weſen zu einem harmoniſch zuſammenhaͤngenden Ganzen ver⸗ einigen.

So hat ſchon Oken geſagt, daß die Polypen Pflanzen ſeien, deren Bluͤthen Thiere geworden ſind. Man muß dieß nicht buchſtaͤblich nehmen. Der Polypenſtock(die Korallen), der auf dem Meeresgrunde wurzelt oder als Seefeder frei im Meere ſchwimmt, hat bekanntlich in ſeiner aͤußern Er⸗ ſcheinung viel Pflanzenaͤhnliches. Auf ihm, und zwar organiſch mit ihm verbunden, wohnen in Loͤchern, Spalten, Zellen oder in einem rindenartigen Ueberzuge die auffallend blu⸗ menaͤhnlichen Thiere, wie die Knospen am Baumzweige.

Bei manchen niederen Thieren aus der Abtheilung der Wuͤrmer beſchränkt ſich das Fortpflanzungsvermoͤgen keines⸗ weges auf die eigentlichen Fortpflanzungsorgane, ſondern manchen fehlen dieſe gaͤnzlich, oder wenn manche ſie auch be⸗ ſitzen, ſo vermehren ſie ſich doch, den Pflanzen aͤhnlich, auch noch durch Knospen und Sproſſen, welche aus dem Mutter⸗ thiere hervorwachſen und ſich zuletzt davon trennen, um ſelbſt⸗