2 Erſtes Kapitel.
Zungenwaͤrzchen dem Geſchmackſinn, die zahlreichen Muskeln der Bewegung und das Nervenſyſtem der Empfindung. Das Thier kann nur durch die Mundoͤffnung(die ſelbſt dem klein⸗ ſten Infuſionsthierchen nicht fehlt) auf die Dauer ausreichende Nahrung aufnehmen und dieſe nur im Magen durch den Verdauungsproceß verarbeiten. Anders verhaͤlt es ſich mit der Pflanze. Bei ihr finden wir zunaͤchſt weder Mund noch Magen, d. h. keine Organe, welche allein alle Nahrung auf⸗ nehmen und die aufgenommene Nahrung verarbeiten, ſondern jede der Millionen unendlich kleiner Zellen, aus welchen ſie beſteht, empfaͤngt, wenn auch ſchon mehr oder weniger ver⸗ aͤndert, den aus der Außenwelt aufgenommenen Nahrungs⸗ ſtoff und verarbeitet ihn in ihrem Innern nach ihrer Weiſe und nach ihrem Beduͤrfniſſe. Fuͤr die Fortpflanzung ſorgen im Thierkoͤrper, mit wenigen weiter unten zu erwaͤhnenden Ausnahmen, die ſo eigenthuͤmlich organiſirten und wirkenden ſo hoͤchſt ſelbſtſtaͤndigen Geſchlechtstheile. Nun finden wir zwar auch bei den meiſten Pflanzen maͤnnliche und weibliche Fortpflanzungstheile(die Staubgefaͤße und Griffel), aber erſtens vermehren ſich die Pflanzen bekanntlich nicht blos durch di⸗ recten Samen(die Erzeugniſſe der ſogenannten Fortpflanzungs⸗ theile), ſondern auch durch die Wurzeln, Knollen, Stengel, Zweige, Knospen, Blaͤtter, und zweitens ſind die Fortpflan⸗ zungstheile der Gewaͤchſe nichts Anderes als eine der zahl⸗ reichen Entwickelungsſtufen der blattartigen Pflanzentheile, was daraus einleuchtet, daß ſich dieſelben, namentlich die Staubgefaͤße, ſehr oft in Blumenblaͤtter verwandeln(was bei den meiſten der ſogenannten gefuͤllten Blumen der Fall iſt).
Der Thierleib wirft durch die After⸗ und die Harn⸗ oͤffnung(ſofern beide getrennt vorkommen) allein die unbrauch⸗ baren Theile der aufgenommenen Nahrung wieder aus. Solche
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