XIV Inhalts⸗Verzeichniß.
4. Holzgewebe, lignum, beſteht aus langgeſtreckten Zel⸗ len und aus Gefäßen und iſt namentlich zur Leitung des rohen Nahrungsſaftes beſtimmt. Bei den Mono⸗ kotyledonen beſteht es aus einzelnen Holz⸗ oder Gefäß⸗ bündeln, welche in eine zellige Grundmaſſe eingebettet ſind, während es bei den Dikotyledonen einen mehr oder weniger ringförmig geſchloſſenen Holzkörper bildet, der bei baumartigen Pflanzen jährlich durch einen neuen äußerſten Holzring vermehrt wird. Markſtrahlen ſind die bandförmigen horizontal das Holzgewebe durchſetzenden Verlängerungen oder Fortſetzungen der Kreisſchicht des Markes; dieſe ſind weſentlich Speicher für Amylum; Splint⸗ und Kernholz; Bedeutung des Holzkörpers für das Pflanzenindividuumm S. 73— 90.
5. Blattgewebe, Blattfleiſch, diachyma s. me- sophyllum; es beſteht aus parenchymatiſchem und me⸗ renchymatiſchem Zellgewebe, zwiſchen welchem das Ge⸗ fäßbündelnetz(der Holzkörper des Blattes) verläuft, oben und unten iſt es von der Epidermis bedeckt, in der, unten mehr wie oben, es Spaltöffnungen(S. 57) hat. Unterſchied im Baue des Blattgewebes zwiſchen den Mono⸗ und Dikotyledonen; Athemhöhlen.. S 90— 95.
Achtes Kapitel.
Glieder des Pflanzenkörpers und deren Beſtim⸗ mung.
1. Wurzel, radix, iſt der nach dem Keimen des Sa⸗ mens in die Erde eindringende Theil des Keimes, um daſelbſt das Gewächs zu befeſtigen und die Nahrung aufzunehmen. Sie beſteht aus Mark(oft aber feh⸗ lend), Holz und Rinee.. S. 96- 98.
2. Stengel oder Stamm, caulis, erſcheint beim Kei⸗ men des Samens als der obere den oberirdiſchen
Pflanzenkörper bildende Theil des Keimes; er iſt ſehr manchfaltig gebildet und erhält danach verſchiedene Benennungen; exogene und endogene Stammform;
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