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Kameralistische Encyclopädie : Handbuch der Kameralwissenschaften und ihrer Literatur für Rechts- und Verwaltungs-Beamte, Landstände, Gemeinde-Räthe und Kameral-Candidaten / von Edward Baumstark
Entstehung
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VI

erſtorbenen Vorurtheile, daß der auf der Schule Mittelmäßige für einen zukünftigen Kameraliſten immer noch gut genug ſei, theils davon, daß in der That die Kameralwiſſenſchaft, zwar leichter als jede andere, platt getrieben werden kann, aber, beſonders dem poli⸗ tiſchen Theile nach, ſchwerer und geiſtvoller als jede andere, blos die Geſchichte ausgenommen, iſt. Da iſt denn von einer philo⸗ ſophiſchen, claſſiſchen und hiſtoriſchen Durchbildung vor dem Be⸗ ginne der kameraliſtiſchen Studien leider noch weit weniger die Sprache als bei jedem andern Fachſtudium, ſelbſt die Medizin mit eingerechnet. Leider ſindet aber dieſer Geiſt immer mehr Nahrung in der Art ſelbſt, wie die Kameralwiſſenſchaft behandelt wird. Denn nichts ſagt ſolchen Leuten mehr zu, als nüchterner Wort⸗ kram, und dieſen finden ſie denn in der allgemeinen Wirthſchafts⸗ lehre, Handelswiſſenſchaft, Nationalbconomie und Finanzwiſſen⸗ ſchaft in der behaglichſten Fülle, ja er iſt ſchon ſo nothwendig geworden, daß man die Meinung eines Andern nicht beurtheilen oder widerlegen kann, wenn man nicht vorher über mehrere Deſi⸗ nitionen geſtritten hat; man kämpft und kämpft, bis man vergeſſen hat, weßhalb man den Hader eigentlich begann, und geht dann auseinander. Da nun am wenigſten eine Encyclopädie beſtehen kann, ohne dieſe Begriffsanarchie darzuſtellen, ſo mußten leider auch in vorliegendem Buche manche Plätze damit ausgefüllt werden. Man hat ſogar neuerlich auch angefangen, auf gut Altmodiſch und Bequem, wie im philoſophiſchen Rechte, wirthſchaftliche Grund⸗ ſätze aus Definitionen abzuleiten, anſtatt aus Geſchichte und Leben, und glaubt der Wiſſenſchaft ſo wie dem Leben dadurch einen beſon⸗ deren Vorſchub zu leiſten, da ein A. Ferguſon, A. Smith, Ricardo u. dgl. ohne dies nicht zu verſtehen ſei. Und die Anti⸗ poden hiervon in der Geſinnung, nämlich die politiſchen Reuerer, welche den unphiloſophiſchen politiſchen Philoſophen angehören, ſtimmen in dieſen Ton von Herzen mit ein, weil ſie der Meinung ſſind, die Staaten ſeien ſchon darum und ſeither glücklicher gewor⸗ den, weil und ſeitdem man angefangen hat, ſich über den Begriff des Staats zu ſtreiten, welcher als der Eierſtock aller praktiſchen Staatsinſtitutionen erſcheint. Was ſoll man endlich gar denken, wenn man, wie im Jahre 1831, gegen Say's berühmtes Hand⸗ buch, in allem Ernſte den Vorwurf leſen muß, daß es nur viele, aus dem praktiſchen Lehen gegriffene Beiſpiele(Caſuiſtik), aber wenige Regeln enthalte, welche vielmehr der Leſer ſich ſelbſt abſtrahiren müſſe, um ſo von der Analyſe auf die Syntheſe zu kommen? Ich möchte hier meine Hände in Unſchuld waſchen und dem Vorwurfe vorbeugen, mit welchem man mir entgegentreten könnte.

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