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Eben ſo führt die geſuchte Vorliebe des Verfaſſers zum Poſitiven mit Abweiſung eines philoſophiſchen Durchblicks, die Scheu eines Syſtems gerade zu einem verkehrten Syſtem. Man ſoll allerdings an den Dingen keine philoſophiſche Nothzucht üben, aber in den Dingen ſelbſt liegt die Philo⸗ ſophie, und dieſer geht man nicht ungeſtraft aus dem Wege.
Ich werde es verſuchen, dieſe Lücken und Fehler we⸗ nigſtens theilweiſe in einem Nachtrage zum II. Bande zu ergänzen und zu berichtigen. Es wäre ſehr verdienſt⸗ lich, wenn ein Volkswirthſchaftsgelehrter eine nach Zeit⸗ altern und Nationen chronologiſch und ſynchroniſtiſch ge⸗ ordnete ökonomiſche Dogmengeſchichte ausarbeiten würde: in dem verſprochenen Nachtrag kann dieſes natürlich nicht geſchehen, da dieſer lediglich auf Einzelnes eingehen kann.
Eine ſolche Dogmengeſchichte müßte aber nicht bkoß aus der ökonomiſchen Literatur, ſondern auch aus den wirthſchaft⸗ lichen Inſtitutionen, Geſetzen und Verfahrungsweiſen der Zeiten und Nationen geſchöpft werden, da jedes Zeitalter und Volk gleichſam ſeine eigene Volkswirthſchaft lehrt und übt, nicht als wenn die Quellen des Vermögens in verſchiedenen Zeiten und bei verſchiedenen Völkern verſchieden wären, ſondern weil die nämlichen Quellen in und bei ihnen in verſchiedene Combinationen eingehen, ſo daß bald die ein?, bald die andere vorwaltet, und ſelbſt der Genius der Zeit und Nation ſich verſchieden darſtellt. Hr. Blanqui hat ſchon nach dem Vorgang Pecchio's den nationalen Charakter der verſchiedenen volkswirthſchaftlichen Schulen hervorgehoben.
So iſt die italiäniſche Schule expanſiv, kosmopo⸗ litiſch, wie das Mittel dem Zweck, ſo die Wirthſchaftslehre der Politik unterordnend; die ſpaniſche dagegen iſt engherzig, monopolſüchtig, fiscaliſirend; die britiſche ſperrt ſich im Gewerblichen ab, gediegen, poſitiv, rech⸗ neriſch, ſtreng, dürr, mitleidlos, folgerichtig, ſie greiſt
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